Eintrittskarten für Fußball oder Konzerte

Kasseler Tickettoaster helfen beim Vorverkauf

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Vorverkauf von Eintrittskarten leicht gemacht: Wer die Abwicklung aus der Hand gibt ohne die Kontrolle zu verlieren, liegt bei Tickettoaster in Kassel richtig. Unser Foto zeigt Geschäftsführer Dr. Peter Horn und Vertriebschefin Jenna Nenninger.

Kassel. Wer online Eintrittskarten etwa für Hessentage, das große Open-Flair-Festival in Eschwege oder KSV-Spiele erwirbt, tut dies zwar bei den Veranstaltern selbst, tatsächlich aber landet er meist unbemerkt bei der Kasseler Tickettoaster GmbH.

Denn das aufstrebende, junge Unternehmen bietet den Kunden gegen Gebühr seine selbst entwickelte Software-Infrastruktur für das Ticketing an. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die gesamte Kette des Vorverkaufs – vom Druck der klassischen Eintrittskarte auf Papier oder der Bereitstellung von elektronischen Tickets auf dem Smartphone über die Berechnung der Gebühren und den Versand bis hin zum Einzug des Rechnungsbetrags über Lastschriftverfahren oder Kreditkarte. 

„Wir verhelfen Menschen zu ihren Eintrittskarten“, beschreibt Geschäftsführer Dr. Peter Horn das ungewöhnliche Geschäftsmodell von Tickettoaster. Herzstück ist eine selbst entwickelte, leistungsfähige, flexible und bedienerfreundliche Infrastruktur, auf die sich der Kunde recht einfach aufschalten kann.

Kurioser Name

Was 2004 – damals arbeitete der promovierte Mathematiker an der Uni Kassel – als Hobby und Hilfestellung für die ehrenamtlichen Open-Flair-Macher begann, hat sich längst zu einem etablierten Geschäft ausgeweitet. Mit acht Beschäftigten setzen die Kasseler jährlich einen sechsstelligen Betrag in nicht genannter Höhe um. 

Tickettoaster hat wegen einer Reihe von Stammkunden eine Niederlassung in Berlin, und auch die Schweizer Argovia-Philharmonie und die Basel Symphonietta nutzen die Tickettoaster-Technikplattform für ihren Kartenverkauf. In der Region setzen die Städte Eschwege und Hofgeismar mit ihren Kulturprogrammen sowie die Kulturscheune Fritzlar auf den Dienstleister mit dem merkwürdigen Namen.

Der wurde aus einer Laune heraus geboren. „Wenn das Ticket aus dem Drucker läuft, erinnert das daran, wie gebräuntes Weißbrot aus dem Toaster kommt“, beschreibt Horn die Entstehung des kuriosen Firmennamens. Der habe in der Szene einen hohen Bekanntheitsgrad und erfreue sich eines starken Wiedererkennungswerts. 

Den Erfolg seines Unternehmens führt der Geschäftsführer darauf zurück, dass der Kunde den Umfang der Leistung selbst bestimmt und zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle über den Vorverkauf behält. „Wir individualisieren sehr stark. Jeder bekommt das, was er braucht oder will – von der Basisleistung bis hin zum vollen Service-Umfang“. erklärt Horn. Tickettoaster ist seinen Angaben zufolge Technologieführer und „der einzige, der eine echte Komplettlösung in Form einer Online-Plattform“ für Kunden anbietet, die das Ticketing nicht – wie bei vielen Wettbewerbern üblich – aus der Hand geben wollen.

Daher eigne sich die Kasseler Technologie für kleine und große Veranstalter gleichermaßen. „Bei 50 Tickets geht es los, und nach oben gibt es keine Grenzen“, erklärt Horn.

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