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Streit um Skulptur auf St. Elisabeth: Hilgen boykottiert Ausstellung

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Stein des Anstoßes: Die Skulptur des Künstlers Stephan Balkenhol im Turm der Elisabethkirche. Foto:  dpa

Kassel. Im Konflikt um die Skulptur des Künstlers Stephan Balkenhol im Turm der Elisabethkirche hat sich Oberbürgermeister und Kulturdezernent Bertram Hilgen (SPD) hinter die documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev gestellt.

Sie sieht das künstlerische Konzept der documenta 13 durch die weithin sichtbare Figur erheblich gestört. Hilgen, der Vorsitzender des documenta-Aufsichtsrats ist, will der Ausstellungseröffnung in der katholischen Kirche St. Elisabeth fernbleiben. Gegenüber der HNA sagte Hilgen, er habe in einem Schreiben an Christov-Bakargiev betont, dass die Bedeutung des Friedrichsplatzes für die documenta unbestritten sei.

Fotos: Skulptur auf Kirchturm von St. Elisabeth

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Dass er für die Weltkunstausstellung frei bleiben müsse, werde ebenso respektiert wie das künstlerische Konzept für die Karlsaue. Aus diesem Grund verzichteten das Staatstheater und das Grimm-Festival dort im Sommer auf Aufführungen. Auch die evangelische Kirche mache keine eigene Ausstellung.

Mehrheit stört Figur nicht

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Die Mehrheit der HNA-Lesern stört die Figur jedoch nicht. Vier von fünf Teilnehmer einer nicht repräsentativen Internet-Umfrage sagten, die Skulptur beeinträchtige die documenta nicht. (els/tos)

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