"Schein-Kandidat"

Kommentar zum Stavo-Ausstieg: Wähler getäuscht

Die Kandidatur ist eine persönliche Entscheidung. Der Abtritt von der politischen Bühne ebenso. Bernd Häfners Ausstieg nach seiner Wiederwahl als Kasseler Stadtverordneter hat dennoch einen faden Beigeschmack, meint Redakteur Andreas Hermann.  

Denn wer ihn am 6. März gewählt hat – und Häfner erhielt immerhin 5853 Stimmen –, der muss sich jetzt getäuscht vorkommen. Häfner, der intern bereits seinen Abschied angekündigt hatte, ist für die Freien Wähler damit als Schein-Kandidat auf Stimmenfang gegangen. 

Es ist unredlich, wenn bekannte Politiker auf den Wahllisten der Parteien kandidieren, obwohl sie genau wissen, dass sie ein Mandat nicht annehmen können oder nicht mehr annehmen wollen. Besser wäre es gewesen, auf die Kandidatur zu verzichten.

Lesen Sie dazu: 

Kasseler Stadtverordneter legt Amt kurz nach Wahl nieder

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