Kommentar

Sicherheit beim Zissel: Ein Gefühl der Gefahr

Nach den Anschlägen in Bayern wird es dieses Jahr beim Zissel mehr Polizisten geben. Ein Kommentar von Marcus Janz zur Sicherheit beim Wasserfest.

Die Attentate und Amokläufe haben Spuren hinterlassen. Viele Menschen sind in der Öffentlichkeit nicht mehr so unbeschwert. Sie haben Angst, mit der Bahn zu fahren oder beäugen junge Südländer mit Misstrauen.

Lesen Sie auch:

Nach Gewalttaten in Bayern: Mehr Polizei beim Zissel unterwegs

Vernünftig ist das nicht. Es gibt keine konkrete Gefahr und das Risiko, Opfer eines Attentats zu werden, ist – noch immer – gering. Doch so funktionieren unsere Instinkte. Sie sind nach den schrecklichen Nachrichten geschärft, versetzen uns in Alarmbereitschaft. Argumente können das Gefühl der Unsicherheit nicht beruhigen.

Doch die Polizei kann ihm etwas entgegensetzen und wird genau das beim Zissel tun: Sie lässt mehr Streifen patrouillieren, und jeder Beamte in Uniform gibt uns ein Gefühl der Sicherheit, besänftigt unsere Instinkte. Das Risiko eines Angriffs sinkt dadurch nicht, aber wir können besser damit leben.

Doch es geht nicht nur um gefühlte Sicherheit. Die Polizei hat sich für den Fall einer Attacke vorbereitet, kann schnell reagieren. So sollte es allen möglich sein, den Zissel auch in diesen Zeiten unbeschwert zu feiern.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.