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Internationale Grundschule auf Marbachshöhe im September fertig

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Internationale Grundschule auf Marbachshöhe im September fertig
Internationale Grundschule auf Marbachshöhe im September fertig © Zgoll

Kassel. Die Internationale Grundschule in Kassel nimmt Formen an: Der Rohbau für das Schulgebäude auf der Marbachshöhe steht inzwischen, jetzt geht es mit Hochdruck an den Innenausbau.

Schon nach dem Sommerferien im September soll der Schulbetrieb losgehen. Zum Start der zweisprachigen Ganztagsschule soll es drei Klassen geben: eine Eingangsklasse für Kinder ab 5 Jahren sowie eine 1. und eine 2. Klasse. Der Einstieg ist also auch für Zweitklässler möglich.

Betreiber der Privatschule ist das Bildungsunternehmen Swiss International School (SIS). Schulleiter Sebastian Koch rechnet im ersten Jahr mit insgesamt 40 Schülern. Zu Beginn gibt es also besonders kleine Klassen. „Ein echter Luxus“, sagt der Pädagoge. Wenn der Zulauf steigt, werden maximal 22 Kinder in einer Klasse lernen. Der Unterricht findet zu gleichen Teilen auf Deutsch und Englisch statt.

Die vier Lehrkräfte (drei Vollzeitstellen), mit denen die

Sebastian Koch, Schulleiter Internationale Schule
Sebastian Koch, Schulleiter Internationale Schule © Zgoll

Internationale Grundschule voraussichtlich startet, kommen aus Deutschland, England und Kanada. Unterricht findet von 8.30 bis 15 Uhr statt, ab 7.30 Uhr gib es Betreuung und bis 16 Uhr eine Stunde Selbstlernzeit oder für Hausaufgaben. Bis 18 Uhr wird eine Nachmittagsbetreuung angeboten. Die Aktivitäten stehen im Einzelnen noch nicht fest, sagt Koch, man richte sich dabei auch nach der Nachfrage.

„Wenn viele Eltern sagen, sie hätten gern einen Chinesisch- oder einen Schach-Club für die Kinder, dann werden wir versuchen, das auf die Beine zu stellen.“ Das Schulgeld ist nach dem Familieneinkommen in 16 Stufen gestaffelt - beginnend mit 104 Euro pro Monat (bei einem Gesamtbruttoeinkommen von bis zu 20 000 Euro) bis maximal 1040 Euro für Spitzenverdiener. „Man muss nicht reich sein, um zu uns zu kommen“, betont Koch. Die Firma Wintershall, treibende Kraft für die Gründung einer Internationalen Schule in Kassel, vergibt zudem zehn Stipendien für je vier Jahre an Kinder aus Familien, die sich das Schulgeld nicht leisten könnten.

Über die Vergabe wird laut Koch im Mai/Juni entschieden. Auch für reguläre Anmeldungen zum bevorstehenden Schuljahr ist es noch nicht zu spät - bis zu den Sommerferien sollten Interessenten sich melden. Wenn die Pläne des Schulträgers SIS aufgehen, wird die Schule in den nächsten Jahren kontinuierlich wachsen, nicht nur, was die Schülerzahlen angeht.

Eine Erweiterung zur weiterführenden Schule ist nach zwei Jahren angedacht, sodass die jetzt einsteigenden Grundschüler einen nahtlosen Übergang hätten. Die Internationale Schule in Kassel soll dann bis zu einem weltweit anerkannten Abitur führen. Das Gebäude ist bereits so angelegt, dass problemlos angebaut werden kann.

Kontakt: SIS Kassel, Tel. 0561/301 49 90, www.swissinternationalschool.de

Von Katja Rudolph

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