Mobilitätsdrehkreuz Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe

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Ein Wahrzeichen Kassels: Was anfangs die Geister schied gehört nun seit 25 Jahren dazu, der Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

Kassel. Vor 25 Jahren wurde Kassels „Tor zur Welt“, der Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, eröffnet. Der 29. Mai 1991 war zugleich der erste Tag einer insgesamt viertägigen Feier zur Einweihung des neuen Bahnhofs. 

Er verbindet seitdem als Haltepunkt im deutschen ICE-Hochgeschwindigkeitsnetz Kassel auf schnellem Wege mit deutschen Großstädten wie Hamburg, Frankfurt, Stuttgart oder München.

ICE-Zeitalter startete in Kassel-Wilhelmshöhe

Nach einer Sternfahrt, die fünf Intercity-Expresszüge von Hamburg, München, Stuttgart, Mainz und Bonn nach Kassel-Wilhelmshöhe führte, überreichte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker einen symbolischen Schlüssel an den Zugführer des ausgewählten Premieren-ICE und schaltete dessen Ausfahrsignal auf Grün -– so wurde vor einem Vierteljahrhundert symbolisch das ICE-Zeitalter eröffnet.

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PDF der Sonderseiten 25 Jahre Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe

Für Kassel begann damit eine Zeit des Aufschwungs, auch wenn die Kasseler zunächst einiges „zu mähren“ hatten. Der Bahnhof mit seinem markanten Vordach auf hohen Säulen, das jedoch kaum Regen- und Windschutz bietet, wurde von der Bevölkerung flugs zum „Palast der Winde“ umgetauft.

Auch dass erst im Frühjahr 2014 zwei gläserne Wartepavillons eingeweiht wurden, in denen sich Besucher aufwärmen können, zählt nicht zu den Glanzpunkten der Bahnhofshistorie.

Unbestreitbar ist jedoch, dass der Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe ein zentraler Knotenpunkt im Schienennetz der nationalen Hochgeschwindigkeitszüge ist. Tausende Reisende kommen täglich dort an oder steigen in andere Züge um, während Fernreisende vor dem Jahr 1991, falls Kassel nicht ihr Endziel war, ganz einfach an Nordhessens Metropole vorbeifuhren. (uko)

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