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Justizminister weist Kritik an Missständen in JVA Wehlheiden zurück

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Kassel/Wetzlar. Hessens Justizminister Jörg-Uwe Hahn bezeichnet die Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden I als sicher. Dafür sorgten moderne Technik, aber auch genügend Personal, sagte Hahn am Dienstag im HNA-Interview am Rande des Hessentags in Wetzlar.

Kritik, nach der es zu wenig Wachpersonal gebe, sei unberechtigt. Es gebe in Wehlheiden sogar eine Überbesetzung, sagte Hahn. Die Anstalt verfüge über 187 Planstellen im allgemeinen Vollzugsdienst, es seien faktisch aber 195 Mitarbeiter im Einsatz.

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Personelle Konsequenzen in der Anstaltsleitung werde es jedenfalls nicht geben, sagte der Justizminister. Dass eine geheime Umfrage, in der nur neun Prozent der Beschäftigten ihr Vertrauen zu Anstaltsleiter Jörg-Uwe Meister bekundeten, nach außen getragen worden sei, kritisierte Hahn scharf. Der Informant habe sich damit strafbar gemacht. Dass ganze Stationen mit Schwerkriminellen teils von nur einem Auszubildenden bewacht werden, sei Bestandteil eigenverantwortlichen Arbeitens, wies er Kritik zurück.

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Wehlheiden sei sicher eine der schwierigsten Anstalten in Hessen, erklärte der Minister. Kritiker der Anstalt wollten aber nur das Image des Gefängnisses beschädigen. Der Justizminister wird heute in Wiesbaden Abgeordnete über Wehlheiden informieren. (tho)

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