Polizei schottete Gruppen voneinander ab

500 Menschen protestierten in Kassel gegen Kagida

Am Scheidemannplatz sammeln sich die ersten Demonstranten.
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Am Scheidemannplatz sammeln sich die ersten Demonstranten.

Kassel. Etwa 500 Menschen haben am Montagabend friedlich auf dem Scheidemann-Platz gegen die Gruppe „Kasseler gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Kagida) protestiert.

An der Kagida-Demo nahmen 80 Frauen und Männer teil.

Nach den Kundgebungen, die von mehreren hundert Polizisten getrennt wurden, marschierten die Kagida-Anhänger über Ständeplatz und Weißenburgstraße zurück zum Scheidemann-Platz. Einige der Kagida-Demonstranten hatten Kerzen aufgestellt, die in die Farben der deutschen Flagge (Schwarz, Rot, Gold) gehüllt waren. Das sei ein symbolischer Akt, so eine Frau. Mehr wolle sie dazu nicht sagen.

Dabei schotteten Polizeibeamte die Kagida-Anhänger von Gegendemonstranten ab, die „Nazis raus“ riefen. Kagida skandierte: „Wir sind das Volk.“ Kurz vor 20 Uhr fanden die Demonstrationen beider Demos ein friedliches Ende.

Demo gegen Kagida-Gruppe auf Scheidemann-Platz

Die Autofahrer im Feierabendverkehr litten jedoch etwas: Die Polizei ließ während der Demonstrationen keine Fahrzeuge mehr Richtung Ständeplatz und auch nicht in die Neue Fahrt. An der Rathauskreuzung wurden alle Autos nach links in die Wilhelmshöher Allee geleitet. Auf Wunsch der Polizei leitete die KVG in diesem Bereich die Straßenbahnen, Busse und Regiotrams um, und zwar bereits ab 16.30 Uhr. (use)

Kurzclips von den Demos

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