Ausstellung im neuen Stadtmuseum

So sah Kassel früher aus: Blick ins Fotoarchiv

Anstehen für Zeitungen und Tabak: Der Kiosk stand im Kasseler Hauptbahnhof. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1935.

Kassel. Es sind Fotos, die Erinnerungen wecken. So sah Kassel also früher einmal aus.

Beim Wochenmarkt auf dem Königsplatz liegen die Gänse frisch gerupft bereit für die Bratröhre, über die Königsstraße tuckern noch die Autos, und am Fuldaufer legt der Dampfer Elsa an. Alle Fotos auf dieser Seite stammen aus dem Nachlass der Fotografenfamilie Eberth, den das Stadtmuseum zusammen mit dem Stadtarchiv in einer Ausstellung präsentiert.

Die hat sich bereits kurz nach der Eröffnung zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Schon vor der Eröffnung des komplett sanierten und erweiterten Stadtmuseums am 18. Juni kann man die Bilder im neuen Ausstellungsturm bewundern.

Kaiserzeit bis Grenzöffnung

Aus Zehntausenden von Bildmotiven haben die Ausstellungsmacher 240 Fotos ausgesucht. So ist ein spannender Rundgang durch Kassels jüngere Geschichte von der Kaiserzeit bis zur Grenzöffnung entstanden. Auf manchen Fotos sieht man Spuren, die die Zeit hinterlassen hat. Auf eine digitale Nachbearbeitung wurde bewusst verzichtet.

Den fotografischen Nachlass von Carl Eberth senior (1882 bis 1955) und seines gleichnamigen Sohnes (1910 bis 1991) hat das Kasseler Stadtarchiv vor zehn Jahren erworben. Jetzt sind die Bilder erstmals in größerer Zahl öffentlich zu sehen. Auch das Buch zur Ausstellung ist seit einigen Tagen auf dem Markt. Es ist im Oktogon-Verlag erschienen und kostet 25 Euro.

So sah Kassel früher aus

Ausstellung „Zeitbilder – Acht Jahrzehnte Foto Eberth“ im Turm des Stadtmuseums, Ständeplatz 16. Geöffnet dienstags bis sonntags, 12 bis 17 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr. Der Eintritt ist bis zum 18. Juni frei.

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