Einer der fleißigsten Tatort-Twitterer Deutschlands

Über 4700 Nachrichten: Kasselaner David Redelberger twittert zum "Tatort"

Kassel. Der Kasselaner David Redelberger steht auf der Rangliste der fleißigsten "Tatort"-Twitterer auf Platz drei. Das Fernsehformat an sich findet er aber eher spießig.

David Redelberger (26) gehört zu den Nutzern des Kurznachrichtendienstes Twitter, die bislang die meisten Nachrichten zum Tatort verfasst haben. Mit mehr als 4798 Texten mit dem Verweis #Tatort unter dem Namen „davidfromkassel“ steht er auf Platz drei der häufigsten Tatort-Twitterer. Das hat eine Datenauswertung des Bayerischen Rundfunks ergeben.

Herr Redelberger, Sie twittern seit fünf Jahren zum Tatort. Was ist das Spannende daran? 

David Redelberger: Ja, ich sehe zu, dass ich, auch wenn ich unterwegs bin, immer pünktlich wieder in Kassel bin. Tatort ist ja an sich eher spießig. Das Twittern macht ihn aber auch für junge Leute interessant. Ich nutze diese Möglichkeit gern, um mich mit Leuten ortsunabhängig darüber auszutauschen.

Schaut man denn überhaupt noch aufmerksam zu, wenn man die ganze Zeit am Schreiben ist? 

Redelberger: Bevor es die sozialen Netzwerke gab, haben sich die Leute mit etwas anderem abgelenkt. Ich glaube, es ist selten so, dass man sich hinsetzt und 90 Minuten nur zuschaut.

Was war denn der beste Tatort, den Sie bislang kommentiert haben? 

Redelberger: Der Wiesbadener Tatort „Im Schmerz geboren“ mit Ulrich Tukur. Der hat mich so gefesselt, dass ich kaum getwittert habe. Das ist schon ein Qualitätskriterium. Jetzt freu ich mich natürlich unglaublich auf den Kassel-Tatort.

Rubriklistenbild: © dpa

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