Technik macht einfache Tätigkeiten überflüssig

Kasseler Bank baut 13 Stellen ab

Martin Schmitt

Kassel. Die Kasseler Bank baut im kommenden Jahr 13 Vollzeitstellen, die sich 18 Mitarbeiter teilen, sozialverträglich und unter Einhaltung der gesetzlichen und tariflichen Kündigungsfristen ab.

Das erklärte der Vorstandschef des genossenschaftlichen Kreditinstituts, Martin Schmitt, auf Anfrage der HNA. Er setzt dabei auf Freiwilligkeitsregelungen und Abfindungen. Die Bank beschäftigt derzeit 482 Mitarbeiter.

Schmitt begründete den Schritt mit der fortschreitenden Digitalisierung. Durch den Einsatz neuer Technik würden die Sachbearbeiterstelen überflüssig. „Wir kämpfen um jeden Job, aber wir dürfen die Zukunftsfähigkeit des Hauses nicht aus den Augen verlieren“, sagte er unter Hinweis auf steigende Kosten und sinkende Erträge infolge der anhaltenden Niedrigzinsphase. Die entsprechenden Tätigkeiten würden künftig nicht mehr geraucht.

Betriebsratsvorsitzender Jochen Kluska bedauert den Abbau und erklärte: „Leider ist der Abbau unvermeidlich. Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten“. Bei der jetzt getroffenen Entscheidung sei keinem wohl.

Die Kasseler Bank ist mit einer Bilanzsumme von fast zwei Milliarden Euro das zweitgrößte Regionalinstitut in Stadt und Landkreis Kassel. Außerdem unterhält sie Filialen im Kreis Waldeck-Frankenberg. Unterm Strich blieb ihr ein Bilanzgewinn von 2,35 Millionen Euro. (jop)

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