3. September

Kasseler Museumsnacht: 45 Einrichtungen öffnen bis nachts die Türen

Kassel. Am Samstag, 3. September, ist es wieder soweit: Zur 15. Kasseler Museumsnacht öffnen 45 Museen, Galerien und Kultureinrichtungen bis in die Nacht hinein ihre Türen.

Zwischen 17 und 1 Uhr nachts bieten über 360 Veranstaltungen etwas für jeden Geschmack: Das Programm reicht von Konzerten über Tanz- und Theateraufführungen bis hin zu den beleuchteten Wasserspielen. Wir stellen die wichtigsten Fakten zur Museumsnacht vor:

Die Neuerungen

• Die Museumsnacht hat Tradition. Seit 1999 findet sie mit Ausnahme der documenta-Jahre jedes Jahr statt. Das heißt, 2017 pausiert die Veranstaltung. In diesem Jahr hat die Museumsnacht weiteren Zuwachs bekommen: Mit dem umgebauten und wiedereröffneten Stadtmuseum, der Artothek (Karlsplatz 1), dem Museum Fuldaschifffahrt (Am Hafen 15) und dem Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben (Ludwig-Mond-Straße 127) sind vier neue Standorte mit von der Partie. Nicht dabei in diesem Jahr ist die Löwenburg, die derzeit umgebaut wird – sie bleibt an dem Abend geschlossen.

• Neu ist unter anderem die internationale Ausrichtung: So werden etliche fremdsprachige Führungen angeboten – nicht nur in Englisch, sondern auch auf Türkisch, Kurdisch, Arabisch, Spanisch, Russisch, Mandarin etc.

Das Programm

• Das Programm mit über 360 Einzelveranstaltungen umfasst unter anderem 135 Führungen und 35 Mitmachaktionen – für Kinder wird ein Forscherspiel angeboten, bei dem sie an den Standorten Stempel sammeln müssen. Das Motto der Museumsnacht lautet diesmal „In Bewegung“. Dazu passend gibt es viele Tanz- und Performance-Aufführungen. So tritt etwa in der Neuen Galerie eine Break-Dance-Formation auf. Auch im Fridericianum und im Museum für Sepulkralkultur gibt es Performances und Tanz.

• Wer zur Museumsnacht gut in der Stadt und im Programm orientiert sein will, der sollte sich unter www.museumsnacht.de/app die entsprechende Applikation für das Smartphone herunterladen.

Die Höhepunkte

• In diesem Jahr gibt es einige Besonderheiten. Zu diesen zählt ein neuer Audioguide, der die Nutzer in drei verschiedenen Rundgängen zu allen documenta-Außenkunstwerken führt. Bei der Museumsnacht soll dieser erstmals genutzt werden können.

• Großen Zuspruch dürfte es auch für die nächtlichen Führungen durch den Weißensteinflügel von Schloss Wilhelmshöhe geben, die sonst nicht möglich sind.

• Im Open-Air-Kino im Hof des Dock4 läuft ein Kurzfilmprogramm mit Beiträgen von Studenten der Kunsthochschule.

• Die beleuchteten Wasserspiele im Bergpark starten zur Museumsnacht ab 20.45 Uhr – also eine Viertelstunde früher als üblich.

• Im Raum „Peppermint“ (Untere Karlsstr. 8) werden erste Einblicke in die documenta 14 gewährt. Unter anderem gibt es dort Talkrunden mit Mitgliedern des d14-Teams.

Das Essen/ Die Musik

• An vier Standorten in der Stadt gibt es im Freien jeweils ein gastronomisches Angebot inklusive Musikbühne: Vor dem Schloss Wilhelmshöhe (u.a. „Kassel Brass“) , an der documenta-Halle am Friedrichsplatz („Weinberg-Krug Soundsystem“), vor der Orangerie („Stolle und Band“) und vor dem Kulturbahnhof (u.a. „Jentzen-Groh-Sommerfeld-Trio“).

Der Preis/ Die Anreise

• Das Ticket für die Museumsnacht kostet neun Euro, ermäßigt sechs Euro. Es kann diesmal gleichzeitig ab 13 Uhr als Fahrkarte im gesamten NVV-Gebiet genutzt werden – bislang war es nur in Stadt und Kreis Kassel gültig. Bis tief in die Nacht (letzte Verbindung um 4.35 Uhr) gibt es Verbindungen.

• Die Tickets sind ab Montag, 8, August, u.a. an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Kasseler Museen, Kassel Marketing, Kiosk am Königsplatz und Kiosk am Rathaus, NVV-Kundenzentrum.

• Damit Auto- und Bahnverkehr zur Museumsnacht wieder reibungslos laufen, soll bis zum 3. September die Baustelle auf der Rathauskreuzung beendet werden.

Mehr Infos: www.museumsnacht.de

Kommentare

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