Ausbau 2017

Schlamm und Pfützen: Kassels schlechteste Straße ist in Kirchditmold

Nicht asphaltiert: Die Schachtenstraße zwischen Weidengarten und Mergellstraße soll ausgebaut werden. Foto: Konrad

Kassel. Sie ist die schlechteste Straße Kassels: Die Schachtenstraße in Kirchditmold ist zwischen Weidengarten und Mergellstraße nicht asphaltiert.

Die Sanierung ist für 2017 vorgesehen.

Bei Regen bilden sich Schlamm und Pfützen, der einseitige Gehweg ist durch Baumwurzeln beschädigt. Jetzt soll dieser Straßenabschnitt ausgebaut werden. Die Pläne stellten Tobias Gleim und Markus Funke vom Straßenverkehrs- und Tiefbauamt jetzt dem Ortsbeirat vor.

Es gibt zwei Varianten: Die erste sieht neben der Asphaltierung des Fahrbahnbelags einen einseitigen, 1,90 Meter breiten Gehweg und einen 30 Zentimeter breiten Pflasterstreifen auf der anderen Seite vor, an dem Autos parken können. Die Fahrbahn wäre zwischen 5,25 und sechs Meter breit.

Bei der zweiten Variante entfällt der Gehweg und es gibt eine Verkehrsfläche für alle. Diese kann zusätzlich als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen werden. Die zweite Variante hätte den Vorteil einer größeren Aufenthaltsfläche für alle Verkehrsteilnehmer bei einer Breite zwischen 7,45 und 8,40 Metern. Bei einer zusätzlichen Verkehrsberuhigung hätten außerdem Fußgänger und Radfahrer Vorrang vor den Autofahrern und es wäre ein flexibles Parken möglich. Ohne Verkehrsberuhigung müssten feste Parkplätze ausgewiesen werden. Der Fuß und Radweg am Ende der Sackgasse zur Mergellstraße hin soll bei beiden Varianten auf etwa zwei Meter verbreitert werden. Außerdem ist eine neue Straßenbeleuchtung vorgesehen.

Die Anwohner, die die Sanierung angeregt hatten und bereits von der Stadt zu beiden Varianten befragt worden waren, favorisieren laut Gleim die zweite Variante mit einer Verkehrsberuhigung. Dem schloss sich auch der Ortsbeirat einstimmig mit einem Beschluss an. Die nächsten Schritte sind jetzt die Herbeiführung der Baurechts, Planung und Ausschreibung. Baubeginn wäre dann im kommenden Jahr. Im Vorfeld sind laut Gleim noch einzelne Kanalarbeiten durch Kassel Wasser geplant. Der Bauarbeiten würden insgesamt etwa ein Vierteljahr dauern.

Da es sich um einen Erstausbau handelt, werden die Anlieger mit 90 Prozent an die Ausbaukosten für die Straße beteiligt sowie mit jeweils 50 Prozent an Straßenbeleuchtung und Gehwegsanierung. Da der Gehweg bei der zweiten Variante wegfällt, werden die anteiligen Kosten dafür den Anwohnern für den Straßenausbau gutgeschrieben.

Wenn Ihre Straße in einem noch schlechteren Zustand ist, dann schreiben Sie uns eine Email an kassel@hna.de

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