21-Jähriger fiel durch zügiges Fahren auf

Kein Führerschein, dafür unter Drogen: 21-Jähriger wollte Polizei täuschen

Kirchditmold. Ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender Autofahrer (21) hat in der Nacht zum Dienstag bei einer Verkehrskontrolle versucht, die Polizei zu täuschen.

Nach Angaben von Polizeisprecher Matthias Mänz war einer Streife gegen 1.40 Uhr in Harleshausen ein Opel Corsa aufgefallen, der zügig durch die Straßen fuhr. Auf seiner weiteren Fahrt auf der Wolfhager Straße Richtung Innenstadt hielten die Beamten den Wagen in Höhe der „Drei Brücken“ an, um Fahrer und Fahrzeug auf ihre Verkehrstüchtigkeit zu überprüfen.

Auf die Bitte seinen Führerschein und die Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs auszuhändigen, gab der Fahrer an, er habe keine Papiere dabei. Seine vermeintlichen Personalien gab er aber preis und nannte den Beamten Namen, Anschrift und erworbene Fahrerlaubnisklassen eines ebenfalls 21-Jährigen aus Baunatal. Bei der Überprüfung dieser Angaben ergaben sich zwar keine Unstimmigkeiten, jedoch ließen die Beamten den Fahrer ohne eindeutigen Identitätsnachweis nicht einfach weiterfahren. Zudem schien ihnen der Angehaltene gar nicht verkehrstüchtig. Ein Vortest habe auf Betäubungsmittel angeschlagen, weshalb er die Beamten aufs Revier begleiten musste.

Auf der Fahrt dorthin gab er zu, den Beamten falsche Personalien genannt zu haben. In Wirklichkeit sei er ein anderer 21-Jähriger aus Baunatal. Seinen Führerschein habe er 2015 wegen einer Drogenfahrt abgeben müssen. Nachdem ein Arzt ihm eine Blutprobe entnommen hatte, entließen die Beamten ihn wieder auf freien Fuß. Neben des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss muss sich der 21-Jährige auch wegen der Angabe falscher Personalien verantworten.

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