Jazz-Pianist Freddy Cole spielt mit Band im Kulturzentrum Schlachthof

Längst aus dem Schatten seines Bruders Nat King Cole getreten: Die Jazz-Legende Freddy Cole. Foto:  nh

Zwei Jahre ist es her, dass der mittlerweile 82-jährige Charmeur auf der Bühne des Kasseler Schlachthofs in sein 81. Lebensjahr tanzte. Am Mittwoch ist Freddy Cole mit seiner Band zurück.

Freddy Cole, Sänger, Pianist und jüngerer Bruder von Nat King Cole und Onkel von Natalie, ist einer der letzten großen männlichen Jazzsänger in seiner Generation und eine wahre Legende. Als fünfjähriger begann Freddy das Klavierspielen in seinem Elternhaus in Chicago, in dem Duke Ellington, Count Basie und Lionel Hampton ein und ausgingen.

Als eines seiner großen Vorbilder nennt er aber auch Billy Eckstine: „Er war ein fantastischer Unterhalter.“ Über seine Verwandtschaft mit dem großen Nat „King“ Cole scherzt er: „Ich bin Freddy und habe meinen eigenen Stil gefunden.“ Dieser sei eher der Sparte Frank Sinatra oder Billie Holiday als Nat zuzuordnen, unterstreicht er und beschreibt seine Stimme rauer, „smokier“ und „jazziger“ als die seines Bruders. Dass er längst aus dem Schatten von Nat getreten ist, beweisen jüngst die Nominierung für den Grammy Award und eine Fangemeinde, die sich rund um den Erdball erstreckt.

Mittwoch, 20.30 Uhr, Kulturzentrum Schlachthof, Mombachstraße 10, Vorverkauf 15 Euro, Abendkasse 18 Euro.

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