Wohnung als Rückzugsort für Drogengeschäfte

Kokainfund in Kassel: 30-Jähriger aus Albanien in U-Haft

Kassel. Ein 30-jähriger Mann aus Albanien ist am Dienstag wegen des Verdachts des Kokainhandels in Untersuchungshaft gegangen. Dabei hatte auch Kommissar Zufall seine Finger im Spiel.

Beamte des für Rauschgiftdelikte zuständigen Kommissariats 34 der Kripo durchsuchten am frühen Dienstmorgen im Rahmen eines bei der Staatsanwaltschaft Kassel anhängigen Ermittlungsverfahrens wegen Raubes eine Wohnung in Kassel. Den eigentlichen Wohnungsinhaber trafen die Ermittler dabei nicht an, jedoch einen 30-Jährigen aus Albanien. Nach Angaben von Polizeisprecher Matthias Mänz fanden sie in der Wohnung 13 Plomben mit rund 8,5 Gramm Kokain, etwa 1,1 Gramm Marihuana und zahlreiche Utensilien, die der Verpackung und dem Verkauf von Betäubungsmitteln dienen dürften.

Die Drogen und Gegenstände rechnen die Beamten dem 30-Jährigen zu und gehen davon aus, dass er die Wohnung als Rückzugsort für Drogengeschäfte genutzt hat. Der Albaner steht nach den bisherigen Ermittlungen im Verdacht, gewerbsmäßigen Handel mit Kokain betrieben zu haben.

Da der 30-Jährige nicht über einen gültigen Aufenthaltstitel für die Bundesrepublik Deutschland verfügt und er im Jahr 2015 vom Landgericht Kassel bereits wegen Handels mit Kokain zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt wurde, nahmen die Ermittler ihn wegen Fluchtgefahr fest.

Rubriklistenbild: © dpa

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