Kommentar zu Asylbewerbern ohne Job: Stütze ist keine Lösung

Kassel. Mit der Zahl anerkannter Asylbewerber steigt die Zahl der Hartz IV-Bezieher. Dazu ein Kommentar von Jörg Steinbach.

Viele Flüchtlinge dürfen zwar arbeiten, finden aber keinen Job. Und sind dann auf Stütze angewiesen. Nun wird klar: Es geht nicht bloß darum, Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen, eine neue, sichere Heimat zu bieten. Es muss jetzt vor allem mehr für die Bildung und Ausbildung der Flüchtlinge getan werden.

Viele sind auch in ihrer Muttersprache Analphabeten, haben nie eine Schule oder Uni gesehen und keine Berufsausbildung. Nicht mal jeder zehnte Flüchtling, hatte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) schon vor einem Jahr gewarnt, könne in Arbeit gebracht werden. Getan hat die Bundesregierung seither wenig. Gäbe es nicht Initiativen von einigen Unternehmen oder der kommunalen Arbeitsförderung, sähe es noch schlechter aus mit der Qualifizierung der Asylbewerber.

Wenn es nicht gelingt, diese Menschen in Lohn und Brot zu bringen, ist das gefährlicher Sprengstoff für unsere Gesellschaft und für unser Sozialversicherungssystem.

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