Kommentar zu IS-Kämpfer aus Kassel: "Mit aller Härte"

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Kassel. Drei junge Männer aus Kassel und eine Frau aus Baunatal sollen in Syrien für den Islamischen Staat (IS) gekämpft haben. Einer von ihnen wurde nun in Frankfurt festgenommen. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur Frank Thonicke.

Es gibt viele schlimme Dinge, die Eltern zustoßen können. Dass ihre Kinder ihr Zuhause verlassen und das Schlachtfeld einem Leben in unserer Gesellschaft vorziehen, gehört dazu.

Dass sich junge Menschen aus Kassel und Baunatal in den Lagern des „Islamischen Staates“ im Irak oder in Syrien zu Kriegern ausbilden lassen und als tickende Zeitbomben zurückkehren, sorgt für Entsetzen. Der menschenverachtende Terror spielt sich nicht in fernen Ländern ab, sondern klopft sozusagen an unsere Haustür.

Wie kann man das verhindern? In einem Europa offener Grenzen ist es nicht schwer, als hirngewaschener, mit Allmachtsfantasien ausgestatteter junger Mensch aus dem Hier und Jetzt zu verschwinden. Wichtig ist nur, dass man die potenziellen Jung-Terroristen auch schnappt, wenn sie in den Einzugsbereich unserer Gesellschaft kommen.

Die muss vor den IS-Schlächtern geschützt werden. Es ist nicht die Stunde von sozialromantischer Ursachenforschung. Die Justiz muss mit Härte handeln. Lasche Urteile wären schlimm.

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