Insgesamt sechs Blitzer

Für Kontrollen an vier Straßen: Kassel schafft Blitzer für 510.000 Euro an

+
Hier soll bald in beide Fahrtrichtungen geblitzt werden: Die Wilhelmshöher Allee in Höhe der Sophienstraße. Die Aufstellung der stationären Geschwindigkeits-Messanlagen wurde hier unter anderem wegen der zahlreichen Unfälle und der dauerhaften Geschwindigkeitsüberschreitungen als gerechtfertigt angesehen.

Kassel. Mehr als eine halbe Million Euro lässt sich die Stadt die sechs neuen stationären Geschwindigkeits-Messanlagenkosten. Sie werden bald an vier Hauptverkehrsstraßen aufgestellt.

Voraussichtlich im September wird die Stadt Kassel an vier Hauptverkehrsstraßen stationäre Geschwindigkeits-Messanlagen aufstellen. Es handele sich um Straßenabschnitte, auf denen dauerhaft zu schnell gefahren werde. „Durch die permanente Geschwindigkeits-Überwachung sollen die Autofahrer dazu gebracht werden, langsamer zu fahren“, sagt Stadt-Sprecher Ingo Happel-Emrich.

Beschafft werden insgesamt sechs Blitzer, weil an zwei der vier ausgesuchten Hauptverkehrsstraßen in beiden Fahrtrichtungen gemessen werden soll. Geliefert werden die Anlagen von der Firma Jenoptik Robot GmbH in Monheim am Rhein. Der Stadt entstehen dafür Kosten in Höhe von knapp 510 000 Euro. Das hat jetzt der Magistrat beschlossen.

Mit Laser-Technik

Nach Happel-Emrichs Angaben wurden die stationären Geschwindigkeits-Messanlagen im Zuge eines europaweiten Vergabeverfahrens ausgeschrieben und beschafft. Das Verfahren sei durch eine externe Beratungsfirma begleitet worden. Bevor die Blitzer in Betrieb genommen würden, werde ein unabhängiger Gutachter die Anlagen prüfen. Die Geschwindigkeits-Messanlagen arbeiten laserbasiert.

Wie berichtet, sollen die sechs Blitzer an folgenden vier Standorten im Kasseler Stadtgebiet aufgestellt werden: Wilhelmshöher Allee in Höhe der Sophienstraße: Hier soll in beiden Fahrtrichtungen überwacht werden. Als schutzwürdig wird die Örtlichkeit eingeschätzt wegen mehrerer Schulen, öffentlichen Einrichtungen, Schulweg und ÖPNV-Haltestellen. Verzeichnet wurden zwölf Unfälle und dauerhafte Geschwindigkeitsüberschreitungen. Bundesstraße 83 in Höhe der Lilienthalstraße: Auch hier soll in beiden Fahrtrichtungen geblitzt werden. Als schutzwürdig wird die Stelle eingeschätzt wegen der Haltestelle und des Schulweges. Festgestellt wurden sieben Unfälle und eine dauerhaft sehr hohe Quote an Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Frankfurter Straße in Höhe der Hans-Jordan-Straße: Hier soll stadteinwärts überwacht werden. Als schutzwürdig wird die Örtlichkeit wegen der ÖPNV-Haltestelle und des Schulweges eingeschätzt. Festgestellt wurden 14 Unfälle und dauerhafte Geschwindigkeitsüberschreitungen. Steinweg: Hier soll der Verkehr in wechselnde Fahrtrichtungen überwacht werden. Als schutzwürdig wird die Stelle wegen mehreren öffentlichen Einrichtungen und wegen des hohen Fußgängeraufkommens eingeschätzt. Verzeichnet wurden acht Unfälle und dauerhafte Überschreitungen der Geschwindigkeit.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.