Gemeinde und Telekom einig

Ärger um Verteilerkasten in Nieste ist vorbei

Alt trifft neu: Der alte Verteilerkasten (vorne) wird entfernt, den Großteil der Kosten trägt die Telekom. An der Mauer steht der neue Kasten. Foto:  Renner

Nieste. Der alte Telekom-Verteilerkasten auf dem neuen Vorplatz der Niester Kirche sorgte lange für Ärger. Weil der Kirchenplatz erneuert wurde, sollte der Kasten weichen, doch die Telekom regte sich nicht, kritisierte die Gemeinde Nieste (HNA berichtete). Nun kommt Bewegung in den Fall.

Die mittelalterliche Kirchenmauer war für 25 000 Euro erneuert worden, mehrere Bänke wurden aufgestellt. Doch der Verteilerkasten stand im Weg, der Umbau des Platzes vor der St.-Anna-Kirche konnte deshalb nicht beendet werden. Schließlich ging es zwischen der Gemeinde und Telekom hin und her, niemand wollte die Kosten für die Umsetzung übernehmen. Etwa 20 000 Euro soll das kosten.

Nun gibt es eine Einigung. Das sagte Helmut Lippert, Leiter des Ordnungsamtes der Gemeinde, gegenüber der HNA. „Wir haben uns mit der Telekom arrangiert“, sagte er. 15 000 Euro wird nun die Telekom übernehmen, 5000 Euro steuert die Gemeinde zum Abbau des alten Verteilerkastens bei. Derzeit würden Hunderte von Kabeln neu angeschlossen. Sobald das geschafft sei, komme der alte Kasten weg.

Seit einigen Tagen steht nun der neue Verteilerkasten. Er wurde direkt an die Kirchenmauer gesetzt, die Arbeiten am Platz können also abgeschlossen werden, der Telekom-Kasten steht nicht mehr im Weg. Wann alle Anschlüsse neu verbunden sind und der alte Kasten endgültig entfernt wird, ist nicht klar, sagte Lippert.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.