Zukunftsinitiative

Zu viele Wahlplakate in Ahnatal: Plakatwände an zentralen Stellen gefordert

Schilderwald. Die ZiA-Wahlbewerber Sven Makoschey ( links) und Randolf Wendt demonstrieren in Weimar, wie eine Vielzahl von Plakaten auf das sonst so beschauliche Ortsbild wirkt. Unser Bild entstand an der Heckershäuser Straße Ecke Steinweg. Foto: Wohlgehagen

Ahnatal. „Das ist eindeutig zu viel“, sagt Sven Makoschey (47). Dem Sprecher der Zukunftsinitiative Ahnatal (ZiA) stößt die „Verplakatierung“ an Bäumen, Hinweisschildern oder Laternen vor dem Wahltermin am 6. März sauer auf.

Die ZiA schlägt vor, an fünf zentralen Stellen in der Gemeinde Plakatwände aufzustellen, die von allen Parteien genutzt werden können. So reduziere man den Müll und erhalte zudem die Beschaulichkeit in den von Fachwerk geprägten Dörfern, sagte der ZiA-Sprecher in Weimar.

Andere Parteien folgen noch

Die ZiA werde jetzt nicht mehr alle Werbeträger aufstellen. Es hingen jetzt schon genug Plakate. Die von anderen Parteien folgen noch, bestätigte Randolf Wendt (48), der mit Makoschey und weiteren sechs Bewerbern für die Gemeindevertretung kandidiert.

„Ich bin grundsätzlich nicht abgeneigt, das bei künftigen Wahlen so zu regeln“, sagte Bürgermeister Michael Aufenanger (CDU) auf Anfrage der HNA. Der Vorschlag sei schon einmal beraten, aber dann nicht mehr weiter verfolgt worden, so der Rathauschef, der selbst auch auf Plakatträgern der Christdemokraten vertreten ist. Der Ahnataler Bürgermeister tritt für seine Partei bei der Kreistagswahl an.

Es gibt Kommunen, wie beispielsweise die Gemeinde Söhrewald, die den Parteien für ihre Wahlwerbung an zentralen Stellen bereits Plakatwände anbieten. In den Söhrewalder Ortsteilen ist es nach Auskunft von Bürgermeister Michael Steisel (SPD) aber nicht gestattet, an Bäumen oder Schilderpfosten weitere Plakatträger zu befestigen.

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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