Verkehrsbehinderungen ab Juni

A 7 wird zwischen Dörnhagen und Dreieck Kassel-Süd runderneuert

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Sanierungsbedürftig: Die A7 bei Dörnhagen ist in die Jahre gekommen. Von Juni an soll der Abschnitt bis zum Autobahndreieck Kassel-Süd erneuert werden.

Fuldabrück/Kassel. Die marode Nordfahrbahn der A7 wird ab Juni saniert. Autofahrer müssen sich auf Staus einstellen.

Schon beim Hinschauen merkt man, dass die Autobahn 7 bei Fuldabrück-Dörnhagen mächtig in die Jahre gekommen ist. An zahlreichen Stellen wurde die Asphaltdecke der Nordfahrbahn in der Vergangenheit bereits geflickt. Die Lastwagen, das bekommen Auto- und Motorradfahrer zu spüren, haben tiefe Rinnen in den rechten der drei Fahrstreifen gegraben.

Nachdem vor wenigen Jahren bereits die Südfahrbahn zwischen dem Kiliansblick und der Anschlussstelle Guxhagen von Grund auf erneuert wurde, ist demnächst die Nordfahrbahn an der Reihe. Erneuert wird der Abschnitt zwischen der Brücke bei Dörnhagen über die A 7 bis zum Dreieck Kassel-Süd.

Mit Verkehrsbehinderungen auf der Strecke, die zu einer der am stärksten frequentierten Autobahnabschnitte in Deutschland zählt, ist nach Auskunft der Straßenbaubehörde Hessen Mobil ab Juni dieses Jahres zu rechnen. Wie Behördensprecher Horst Sinemus auf HNA-Anfrage erklärte, war der ursprünglich geplante Starttermin im Mai nicht zu halten.

Von den Kosten her zählt die Sanierung des gut dreieinhalb Kilometer langen Abschnitts zu den dicksten Brocken im Straßenbauprogramm 2016 für Nordhessen. Nach der bisherigen Planung sind dafür gut 5,8 Millionen Euro veranschlagt.

Die höchste Summe ist im laufenden Jahr für die Lärmschutzbaustelle der A7 zwischen Kassel-Mitte und Kassel-Ost veranschlagt: Gut 9,4 Millionen Euro sind für den bis zum Sommer laufenden Bau der maximal zwölf Meter hohen Lärmschutzwand auf der Kasseler Seite der Autobahn sowie den Beginn des Ausbaus der Fernstraße von sechs auf acht Fahrstreifen vorsehen.

Die Erweiterung der Kapazität ist notwendig, da die A7 zwischen Kassel-Süd und Kassel-Ost künftig auch den Verkehr von der A44 aufnehmen soll - insgesamt über 100.000 Fahrzeuge pro Tag. Die Arbeiten bei Dörnhagen werden voraussichtlich bis Oktober dieses Jahres dauern. Während dieser Zeit wird laut Behördensprecher Sinemus ein Fahrstreifen auf die Südfahrbahn verlegt.

Eng könnte es ein halbes Jahr lang am Ende der Baustelle vor dem Dreieck Kassel-Süd werden. An dem Übergang von der A 7 auf die Autobahn 44 in Fahrtrichtung Dortmund (unweit der Bergshäuser Brücke) wird es voraussichtlich nur einen Fahrstreifen geben.

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