Baunatal feierte Fest der kulturellen Bildung

Trommeln, was das Zeug hält: Die vierjährige Bonnie besucht die „Musik-Wiege“ der Musikschule. Beim Musikschulfest sorgten auch das Stadtteilzentrum Baunsberg, die Waldstation und die Malschule für das Kinderprogramm. Foto: Dilling

Baunatal. Dass Baunatal nicht nur Auto- und Sportstadt ist, sondern dort auch Kultur eine wichtige Rolle spielt, machten die 400 Akteure beim Fest der kulturellen Bildung an und in der Baunataler Musikschule deutlich.

Malen, Musizieren, spielerisch die Natur und anderes entdecken: Für all das wartet auf die Kinder in Baunatal ein breitgefächertes Angebot.

In drei Jahren wird die Baunataler Musikschule 40 Jahre alt. In dieser Zeit ist sie zu einem Dreh- und Angelpunkt der kulturellen Bildung in der VW-Stadt geworden. Rund 2000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene buchten derzeit Unterrichtsstunden in der Schule, sagt Schulleiter Wolfgang Arndt, der das Fest mit Schulvorstand Hans-Georg Egelkamp und Bürgermeister Manfred Schaub eröffnete. Zum Angebot gehört auch eine Malschule „Die Faszination des Musizierens ist nach wie vor groß“, sagt sein Stellvertreter Marcus Schwarz, der während des Fests mit einem Musikquiz die Kenntnisse der Kinder auf die Probe stellte.

Die Interessen der jungen Generation seien breit gefächert. Darauf habe sich die Musikschule mit ihrem Angebot eingestellt, erklärt Schwarz. Kinder können zwischen klassischer Musik, Jazz oder Pop wählen. Oder einfach alles mal ausprobieren, um herauszufinden, wo ihre Interessen liegen.

Die Musikschule holt die Kinder dabei schon ganz früh ab. Schon mit 18 Monaten können sie an der „Musik-Wiege“ teilnehmen. Die vierjährige Bonnie macht da schon mit. Beim Musikschulfest trommelte sie eifrig auf Töpfen, Tamburinen und Deckeln an der Musizierwand, die das Spielmobil Augustine aufgebaut hatte. „Das kulturelle Angebot in Baunatal ist wirklich recht vielfältig“, sagt ihre Oma Gundula Wilms aus Schauenburg.

Musizieren bildet nicht nur. Es verbindet auch. Das bewiesen beim Musikschulfest nicht nur die Momus - ein Orchester aus behinderten und nichtbehinderten Musikern -, sondern auch Steffen Moddrow von der Musikschule mit einer Gruppe von syrischen Flüchtlingen aus Hertingshausen. Sie zeigten eine Trommel-Performance. Daneben spielten der Posaunenchor Großenritte und der Musikzug des GSV Eintracht Baunatal. Den Auftakt machten die Chöre der Langenbergschule, der Brüder-Grimm-Schule und der Musikschule.

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