18.000 Quadratmeter frei

Baunataler Huhnsecke: Noch viel Platz für Firmen

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Noch viele Parzellen frei: Erst 7000 von insgesamt 25 000 Quadratmetern Fläche im Gewerbegebiet In der Huhnsecke in Baunatal-Großenritte sind verkauft. Blick von der Elgershäuser Straße nach Westen in das Gewerbegebiet hinein.

Baunatal. Anfang 2012 begann die Vermarktung des Mischgebietes In der Huhnsecke in Großenritte. Seither haben sich dort sechs Firmen auf 7000 Quadratmetern niedergelassen.

Mit anderen Worten: „Nach wie vor sind rund 18.000 Quadratmeter frei“, sagt Klaus-Peter Metz, Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderung und Finanzen bei der Stadt Baunatal.

Eile hat die Stadt mit der Vermarktung nicht: „Natürlich freuen wir uns über jeden Investor. Aktuell sind wir wieder im Gespräch mit einigen Kaufinteressenten“, sagt Merz. Jedoch sei es auch nicht leicht, ständig neue Gewerbegebiete in Baunatal auszuweisen. „Für uns ist es derzeit gut, dass wir noch etwas Puffer haben“, sagt Metz.

90 Euro pro Quadratmeter

Klaus-Peter Metz

Angesiedelt hätten sich bislang vor allem Handelsbetriebe. Offiziell ausgeschrieben ist das Gebiet auch fürDienstleistungs- und wenig Lärm produzierende Handwerksbetriebe, „wie auch in dem gegenüberliegenden Gewerbegebiet Großenritte, in dem Arbeiten und Wohnen parallel möglich sind“, sagt Metz. Das 28 Hektar große Gewerbegebiet Großenritte sei inzwischen bis auf kleine Restflächen komplett vermarktet worden. 90 Euro verlangt die Stadt Baunatal für einen Quadratmeter in dem insgesamt 5,3 Hektar großen Mischgebiet In der Huhnsecke (das entspricht etwa sieben Fußballfeldern).

Die Erschließungskosten und Anschlussbeiträge sind darin enthalten. Die einzelnen Parzellen sind 1000 Quadratmeter groß. „Die Grundstücksgröße kann aber je nach Wunsch vergrößert werden“, sagt Metz, nur kleiner als 1000 Quadratmeter dürften sie nicht werden. „25 Prozent eines Kaufgrundstücks müssen für gewerbliche Zwecke genutzt werden, in Gebäuden müssten im Erdgeschoss mindestens 45 Quadratmeter Gewerbeflächen sein“, sagt Metz.

Die Erschließung des Mischgebietes hatte die Stadt Baunatal im Jahr 2011 abgeschlossen. 1,1 Mio. Euro wurden für Wasser- und Kanalleitungen und die ringförmige Baustraße „Hamburger Straße“ investiert. Der Straßenname soll die Nähe zum benachbarten Gewerbegebiet jenseits der Elgershäuser Straße kennzeichnen, in dem ebenfalls alle Straßen Städtenamen tragen.

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