Große Party in Dirndl und Lederhosen: Diese Wiesn war der Wahnsinn

Die Dorfrocker sangen: So soll es bleiben – für alle Zeiten. Und 2300 Feiernde im Zelt der Ersten Kasseler Wiesn stimmten mit ein. Beide Abende auf der Knallhütte bei Regenprasseln waren ausverkauft. Fotos: Schachtschneider

Baunatal/Kassel. Was hat München, was Kassel nicht hat? Ja gut, den FC Bayern, der ist dem KSV schon ein Stück voraus. Und die Wiesn? Nein, das gilt seit dem Wochenende nicht mehr.

Da hat Kassel gleichgezogen. Etwa 6000 Menschen aus der gesamten Region feierten Freitag, Samstag und Sonntag mit der HNA die Erste Kasseler Wiesn auf der Knallhütte in Rengershausen. Und das vorweg: Die Stimmung war bombastisch.

Kaum hatte das Zelt geöffnet, standen die ersten in Dirndl und Lederhosen schon auf Tischen und Bänken. Die Atmosphäre - da waren sich viele der jeweils 2300 Gäste von Freitag und Samstag einig - stand der beim großen Vorbild in München in nichts nach.

„Die Stimmung ist überwältigend“, sagte auch Tobi, Sänger von den Dorfrockern. „Wem’s heute keinen Spaß macht, der geht zum Lachen in den Keller.“ Der Dorfrocker, der mit seinen Brüdern Philip und Markus das Zelt zum Kochen brachte stellte der Veranstaltung eine super Note aus: Aus dem Stand sei die Wiesn erfolgreich. „Das ist eine Wahnsinns Marke.“

Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub (Freitag) und HNA-Chefredakteur Horst Seidenfaden (Samstag) stachen die ersten Wiesn-Fässer jeweils mit drei Hammerschlägen an. Wenn das kein gutes Omen war. Von da an floss das extra von Hütt gebraute Festbier jedenfalls in Strömen - was auch Brauereichef Frank Bettenhäuser ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Seit längerem habe die Brauerei eine Wiesn auf der Knallhütte geplant, sagte er. Nach dem tollen Erfolg gehe er davon aus, dass es eine zweite Auflage 2017 geben werde.

Schon am Freitag ließen die HNA-Moderatoren Onkel und Mac sowie Party-Hit-Unikum Reiner Irrsinn durchs Zelt schallen: „Ein Prosit der Gemütlichkeit.“ Helene-Fischer-Double Mara sorgte nach wenigen Sekunden für eine tanzende Menge. „Die Leute haben Lust zu feiern“, sagte sie im Gespräch mit der HNA. „Die sind total aufgeschlossen.“ Und einem Gast fällt besonders auf: „Hier feiern alle Generationen bestens gelaunt zusammen.

Die Dorfrocker singen, was viele denken: „So soll es bleiben - für alle Zeiten.“

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