Empfang in der Stadthalle

Über 600 geladene Gäste feierten 50. Geburtstag der Stadt Baunatal

+
Kurzweilige Festrede: Die passenden Worte beim Festakt zum 50. Geburtstag der Stadt Baunatal fand Professor Dr. Rolf-Dieter Postlep. Er sprach vor über 600 Gästen in der Stadthalle über die Stärken und Schwächen der Stadt.

Baunatal. Als Baunatal am 1. Juli 1966 die Stadtrechte verliehen wurden, da bezeichneten sich die meisten Einwohner laut einer Umfrage als Dorfbewohner.

Heute sind aus vielen von ihnen echte Städter geworden und aus sieben Dörfern eine Kommune - eine Entwicklung, an der die Einwohner regen Anteil hatten. Das war beim Festakt zum 50. Geburtstag der Stadt Baunatal immer wieder zu hören.

So betonte etwa Landrat Uwe Schmidt: „Alle hier lebenden Menschen können stolz sein auf die grandiose Entwicklung.“

Über 600 geladene Gäste waren am Samstagvormittag in die Stadthalle gekommen, um das Jubiläum gemeinsam zu feiern. Begrüßt wurden sie von Bürgermeister Manfred Schaub, der in seiner Rede sowohl über die Entwicklung der Stadt sprach, als auch über die vielen Menschen, Unternehmen und Institutionen, die diese begleitet haben.

Auslöser: VW

Als „Auslöser für die so positive Entwicklung Baunatals“ nannte Schaub die Ansiedlung des VW-Werkes ohne das vieles von dem, was heute die Grundlagen der modernen, lebenswerten Stadt seien, nicht möglich gewesen wäre. Er lobte zudem das große ehrenamtliche Engagement vieler Bürger und hob die Familienfreundlichkeit seiner Stadt hervor.

Um Bürger gekämpft

Als Festredner trat Professor Dr. Rolf-Dieter Postlep ans Rednerpult, der ehemalige Präsident der Uni Kassel und heutige Präsident der Akademie für Raumforschung und Landesplanung. Er bescheinigte Baunatal, schon früh ein Verständnis dafür entwickelt zu haben, dass man um Bürger und Unternehmen kämpfen muss. Kurzweilig analysierte er die Stärken und Schwächen der Stadt. „Baunatal profiliert sich als soziale Stadt. Das ist ein wesentliches Pfund“, betonte Postlep. Zudem sei die Kommune innovativ, international gut vernetzt und freundlich. Als Chance und gleichzeitig Risiko nannte er unter anderem die Nähe zu Kassel und die wirtschaftliche Dominanz des VW-Werkes. Für die kommenden Jahre rückte er den Fokus auf die nachhaltige Stadtentwicklung. Musikalisch begleitet wurde die Feier vom Heeresmusikkorps Kassel unter der Leitung von Major Tobias Terhardt.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.