Studentin Kim Ahrens (24) ist Modebloggerin Kiamisu

Im Internet ist sie ein Fotomodel: Baunatalerin hat Tausende Fans

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Professionelle Fotos: Kim Ahrens aus Baunatal lädt auf ihrem Blog kiamisu.de und diversen Online-Plattformen regelmäßig Bilder hoch und gibt Modetipps. Vier bis fünf Beiträge schreibt sie pro Woche.

Kassel / Baunatal. Ihr Künstlername klingt ein bisschen wie ein italienisches Dessert. Davon sollte die 24-Jährige „Kiamisu“ aus Baunatal aber nicht zu viel essen.

Denn mit ihrem Aussehen und ihrer guten Figur verdient Kim Ahrens nicht nur Geld, sondern hat mittlerweile auch Tausende Fans im Internet.

Die Germanistik-Studentin ist Modebloggerin. Auf ihrem Blog präsentiert sie regelmäßig die neuesten Trends in Sachen Kleidung, Accessoires und Kosmetik. Sechs bis sieben Päckchen bekommt sie jede Woche von Firmen wie L’Oréal, Deichmann oder Douglas nach Hause geschickt. Bezahlen muss sie für die Produkte nichts. Im Gegenteil: Sie bekommt sogar Geld dafür, indem sie Schmuck, Cremes oder Handtaschen auf ihrer Internetseite gut in Szene setzt und Testberichte darüber schreibt.

Den Blog hat sie seit mehreren Jahren, „aber ich habe dort immer nur zum Spaß Beiträge über Mode geschrieben und Fotos von mir hochgeladen“, sagt Ahrens, die schon seit dem Jugendalter modelt und gern fotografiert. „Irgendwann sind dann Firmen auf meinen Blog aufmerksam geworden und haben mich angeschrieben.“ Mode- und Kosmetikunternehmen suchten im Internet regelmäßig nach Bloggern, die ihre Produkte im Internet präsentieren, erklärt die 24-Jährige, die bei ihren Eltern wohnt.

Momentan investiert die Studentin sechs bis sieben Stunden täglich in das Online-Tagebuch, das sie seit 2013 gewerblich betreibt.

Mama als Fotografin

Arbeit im Café: Kim Ahrens arbeitet am liebsten von unterwegs und schreibt Beiträge für ihr Online-Tagebuch.

Wenn Kim Ahrens Fotos für ihren Blog macht, dann ist ihre Mama immer dabei – als Fotografin. „Ich positioniere meine Mutter immer zuerst an der Stelle, an der ich fotografiert werden will, dann suche ich die geeignete Perspektive und stelle die Kamera ein. Und dann tauschen wir einfach die Plätze“, plaudert die Bloggerin aus. Als Kulisse dient meist die Kasseler Innenstadt. „Wir gehen immer so mit drei Outfits los. Im Auto ziehe ich mich dann immer um.“ Unter den Klamotten, die sie auf den Fotos trägt, sei dann meist ein Kleidungsstück, das von einer Marke gesponsert wird. „Ich bekomme die Sachen und soll sie dann meist unter einem bestimmten Motto präsentieren.“ Die Firmen ließen den Bloggern dabei weitestgehend freie Hand.

Die Beiträge – zum Beispiel Tipps, welche Klamotten und Farben gut zusammenpassen – schreibt Kim Ahrens am liebsten in Cafés oder in der Uni. „Ich mag es, wenn Leute um mich herum sind.“ Vier bis fünf Einträge schreibt die Studentin pro Woche. „Stillstand kann man sich nicht erlauben.“

Wie viel Geld ein Blogger für einen Beitrag bekommt, hänge von seiner Reichweite ab. „Umso mehr Leute die Seite regelmäßig besuchen, desto mehr Geld bekommt man auch.“ Bei der Studentin laufe es sehr gut. „Wenn es so weitergeht, dann kann ich davon leben.“ Erst im Januar war sie bei der Fashion Week in Berlin, sogar zur Modewoche nach New York wurde Kim eingeladen und sollte für ein Label über die Veranstaltung berichten. „Das war leider zu kurzfristig. Ich musste absagen.“

„Am Ball bleiben“

Mädels, die auch Modeblogger werden wollen, rät Ahrens: „Immer am Ball bleiben, Fotos machen, Beiträge schreiben und vor allen Dingen Mühe dabei geben.“ Firmen wollten keine Selfies vor dem Badezimmerspiegel.

Kim Ahrens' Netzaccounts

Kim Ahrens ist im Internet auf mehreren Plattformen zu finden. Fotos, Videos und Tipps über Mode gibt sie auf:

www.kiamisu.de

Instagram (13 300 Abonnenten),

Facebook (4170 Fans)

Twitter (72 Follower)

Pinterest (276 Follower)

Bloglovin unter dem Suchwort „kiamisu“ (930 Fans)

Snapchat: kiamisu

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