SPD will bei Kandidatenkür ein Wörtchen mitreden

Kasseler SPD will bei Gottschalck-Nachfolge ein Wörtchen mitreden

Kassel/Baunatal. Bei der Nachfolge für die SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalck (Niestetal) will die Kasseler SPD noch ein Wörtchen mitreden.

Es gebe keinen Grund, bereits zum jetzigen Zeitpunkt Fakten zu schaffen, erklärte Uwe Frankenberger, Chef der Kasseler Genossen, am Montag.

Er reagierte damit auf die Äußerungen seines Landtagskollegen Timon Gremmels. Der Niestetaler, der Chef der Kreis-SPD ist, erwägt eine Kandidatur für den Bundestag. Der Wahlkreis Kassel umfasst die Stadt und den Altkreis Kassel ohne Baunatal und Schauenburg.

Sollte Gremmels Kandidat werden und bei der nächsten Bundestagswahl den Sprung nach Berlin schaffen, würde Manuela Strube (Baunatal-Kirchbauna) in den Landtag nachrücken. Sie würde dann noch gut ein Jahr im Landtag sitzen.

Ulrike Gottschalck hatte vor wenigen Tagen bekanntgegeben, 2017 nicht erneut für den Bundestag kandidieren zu wollen.

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