Neues Haus am Gertrudenstift in Baunataler Stadtteil

Neue Kita in Großenritte schon zur Hälfte belegt

Baunatal. Im September hat die neue Kita „Kleine Maulwürfe“ des evangelisch-lutherischen Gertrudenstift eröffnet. Jetzt feierten Eltern und Kinder der Kita nachträglich die Einweihung des Kindergartens, der beim pädagogischen Betreuungskonzept Maßstäbe setzen will.

Momentan besuchen 31 Kinder im Alter von elf Monaten bis fünf Jahren die Einrichtung in Großenritte. Bis zum Sommer nächsten Jahres soll sie mit 62 Kindern unterschiedlicher Altersgruppen voll belegt sein.

Die Eltern hatten nach der feierlichen Widmung des für rund zwei Millionen Euro gebauten Kindergartens durch Pfarrer Jürgen Schmidt Gelegenheit zu einem Rundgang durch die hellen, freundlich gestalteten Gruppenräume. Unter den vielen Besuchern waren auch junge Familien, die nächstes Jahr ihr Kind dort betreuen lassen wollen.

„Der Kindergarten ist sehr schön und hat ein tolles Betreuungskonzept“, sagte Claudia Beinroth, die mit ihrem Sohn Johann (2) an der Einweihungsfeier teilnahm. Wie Florian Reitze, der mit seinem Sohn Tanno (2) durch die Zimmer ging, hat sie ihr Kind schon auf der Warteliste eintragen lassen. „Wir hoffen, dass es klappt“, sagten beide Eltern.

Die „Kleinen Maulwürfe“ selbst sangen mit ihren Erzieherinnen für ihre Festgäste Lieder. Darunter war auch die dreijährige Maila. Ihre Mutter Kathrin Göllner ist des Lobes voll über den neuen Kindergarten. „Die Erzierinnen sind total herzlich. Meine Tochter wollte anfangs gar nicht mehr nach Hause gehen“, berichtete Göllner. Ihr gefalle auch, dass die Kinder dort frühzeitig zur Selbstständigkeit erzogen würden.

Über Generationen hinweg

Zum Konzept der Kita gehört auch das soziale Miteinander über die Generationen hinweg. Es gebe bereits einen regen Austausch zwischen den Kindern und den älteren Menschen im unmittelbar benachbarten Seniorenpflegeheim, berichtete Martin Mittelbach, Geschäftsführer des Gertrudenstifts. Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub strich die enge Kooperation der Stadt beim Bau und dem Betrieb der Kita heraus. Trotz enger gewordener finanzieller Spielräume werde Baunatal an gebührenfreien Kita-Plätzen festhalten.

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