Organisatoren geben positive Signale für Oben-Festival 2017 in Baunatal

Gute Stimmung: Rund 2500 Fans feierten am Samstag auf dem Oben-Festival auf der Knallhütte – wie hier mit Romano. Veranstalter und Besucher waren zufrieden. Foto: Schachtschneider

Baunatal. 15.000 Besucher beim Brauereifest am Donnerstag, 2500 Musikfans beim Oben-Festival am Samstag - die Knallhütte war an dem langen Wochenende ein echter Magnet.

Organisatoren und Gäste sprechen von einer tollen Stimmung bei beiden Festen bei Rengershausen.

Das Oben-Festival hatte am Samstag Premiere auf dem Gelände der Hütt-Brauerei. 18 Bands und Künstler traten in zwei Zelten auf. „Wir waren ganz begeistert“, sagt Andreas Störmer für das Organisatoren-Team. „Es war eine friedliche, ausgelassene, herzliche Stimmung.“ Ziel des Teams: Das Festival in der Region zu etablieren und zumindest eine schwarze Null zu schreiben.

„Finanziell müssen wir gucken“, sagt Störmer gestern vorsichtig optimistisch. „Es könnte möglich sein, dass wir eine schwarze Null haben. Und das wäre ja fürs erste Jahr schon erfreulich.“ Die Veranstalter wollen sich jetzt zusammensetzen und alles durchrechnen. Davon, so Störmer, werde man abhängige machen, wie es 2017 weiter geht.

Brauerei-Chef Frank Bettenhäuser jedenfalls könnte sich eine zweite Auflage des Oben-Festivals auf der Knallhütte durchaus vorstellen. „Das ist prima. Das hat gut funktioniert“, sagt er. Bettenhäuser sieht den Vorteil weiterhin in der Kombination der Musikveranstaltung mit dem traditionellen Brauereifest zu Fronleichnam.

„Wir stellen die komplette Infrastruktur zur Verfügung“, sagt er. Sprich: Die Hütt-Brauerei greift dem „Oben“ letztendlich auch finanziell unter die Arme. „Das machen wir auch bei dem Brauereifest“, ergänzt Bettenhäuser. „Das bezuschussen wir mit 20.000 Euro. Die Einnahmen kommen schließlich den Vereinen zugute.“

Oben-Festival: Stimmungsbilder vom Abend

Von Seiten der Hütt-Brauerei gibt der Firmenchef aber schon Grünes Licht für ein Oben 2017. „Da würde nichts dagegen sprechen.“ Und dann lobt Bettenhäuser noch die Organisatoren: „Dank an die Jungs. Die haben das mit viel Liebe organisiert.“

Und gibt es schon Verbesserungsideen für das nächste Jahr? Andreas Störmer spricht von einigen Kleinigkeiten, die er sich schon notiert habe. Unter anderem solle es eine besser Künstlerbetreuung in einem extra Zelt geben, betont er. Auch müsse es eine bessere Musikanlage in dem kleineren Zelt geben.

Die Rhythmen aus dem Zirkuszelt - so war von Besuchern zu hören - donnerten mit der jetzigen Anlage teilweise zu laut über das Festival-Gelände.

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