Sporterlebnistag in Baunatal: Von Aroha bis Zumba

Zumba reizte zum Mitmachen: Martina Jonderko (links) spielte mit zwei Kolleginnen die Vortänzerin fürs Publikum. Foto: Dilling

Baunatal. Mehr als 150 Freiwillige waren im Einsatz, als der KSV Baunatal sein breites Sportangebot im Parkstadion und der Rundsporthalle präsentierte.

Baunatal. Nach dem Auftritt sind Martina Jonderko, Christiane Seichter und Giomarys Tromp, die auch Trainerin ist, ganz außer Atem und verschwitzt. Zumba in der prallen, heißen Sonne tanzen, das kostet Kraft. Doch dafür bekommen die drei Damen auch heftigen Beifall aus dem Publikum vor der Bühne im Stadtpark.

Mit Präsentationen der Fitness-Tänze Aroha und Zumba läutete der KSV Baunatal am Sonntag seinen Sporterlebnistag zum 50. Geburtstag der Stadt ein. 30 Abteilungen des fast 7000 Mitglieder zählenden Vereins zeigten ebenso viele Sportarten und luden zum Ausprobieren und Schnuppern ein. Das war gewissermaßen ein Wunschkonzert der Bewegung von A wie Aroha bis Z wie Zumba, für das sich Bürgermeister Manfred Schaub in seinem Grußwort ausführlich bedankte.

Wer alle Sportangebote, die der Großverein an diesem Tag aufbot, erleben wollte, musste gut zu Fuß sein. Die Stationen waren vom Parkstadion bis zur Rundsporthalle zu finden. Neben den klassischen Sportarten wie Turnen, Tanzen, Boxen, Handball oder Volleyball luden auch lustige Wettkämpfe wie ein Tortenstemmen zum Mitmachen ein.

Die KSV-Kindersportschule zeigte im Aqua-Park, wie Kinder spielerisch das Schwimmen lernen. Bei aller Vielfalt im Stadtpark waren das aber längst nicht alle Sportarten, die der Verein zu bieten hat.

Was für die Besucher ein schönes Erlebnis war, bedeutete für den KSV Baunatal vor allem eine sportliche Herausforderung. Schon vor einem halben Jahr habe man mit den Vorbereitungen begonnen, berichtete Vorstandschef Timo Gerhold.

Mehr als 150 Freiwillige, vom einfachen Mitglied bis zu den Angehörigen des Präsidiums, waren auf den Beinen, um den Tag zu einem Erfolg werden zu lassen. Die Stadt habe den Verein gut unterstützt, indem sie die zahlreichen Sportgeräte vom Bauhof antransportieren ließ und die Sanitäranlagen im Jugendzentrum und im Parkstadion öffnete.

Werbung hat der KSV Baunatal eigentlich gar nicht mehr nötig. „Doch wir müssen im Hinblick auf neue Trendsportarten ständig am Puls der Zeit sein“, sagt Gerhold. Daher sei der Sporttag so etwas wie ein Thermometer für die Vorlieben der Sportbegeisterten.

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