Wunschtermin für Eröffnung der Halle ist 27. August.

Sportpark Hertingshausen ist auf der Zielgerade

Auch im Winter und abends bespielbar: Der neue Kunstrasenplatz wird inzwischen schon von der E-Jugend genutzt. Fotos: Dilling

Baunatal. Vor mehr als sechs Jahren hat die Stadt begonnen, die Sportanlagen des TSV Hertingshausen zu sanieren. Die Erneuerung des Sportplatzes und die Renovierung des Vereinsheims sind abgeschlossen.

Nun geht der Sportpark auf die Zielgerade. Vor kurzem wurde der neue Kunstrasenplatz neben der Sporthalle während eines Rundgangs von Bürgermeister Manfred Schaub und Erster Stadträtin Silke Engler mit interessierten Bürgen eingeweiht.

Viel Platz für Besucher: Die neuen Parkplätze am Werraweg oberhalb des Kunstrasenplatzes. Bäume und Büsche mussten dafür weichen.

Der Platz, ausgestattet mit Flutlicht und Ballfangnetzen, habe die gleiche Qualität wie das erst im Herbst eingeweihte Spielfeld in Rengershausen, sagte Günter Höhmann von der Firma Strabag, die auch in Rengershausen gebaut hat. Mit seinem gelenkschonenden elastischen Schotter-Gummi-Sand-Unterbau entspreche er dem Belag, den seine Firma für das Trainingszentrum des Bundesligisten VfL Wolfsburg errichtet habe. Das hat seinen Preis: Das Trainingsfeld hat laut Stadt 360.000 Euro gekostet. Wenige Meter weiter sind 59 Einstellplätze fertiggeworden, die die angespannte Parksituation am Werraweg bei Sportveranstaltungen abmildern sollen.

Gleich nebenan ist noch Baustelle, die aber ab Beginn des Jahres deutlich weniger Lärm für die Anwohner verursachen dürfte: Die Fassaden- und Dacharbeiten an der umgebauten und am Ende dann energetisch sanierten Sporthalle, ein Projekt von mehr als fünf Millionen Euro, sind nahezu abgeschlossen. Im Januar solle der Innenausbau beginnen, sagte Engler. „Jetzt ist Halbzeit“, sagte Thomas Meyer vom Ahnataler Architekturbüro KM. Die neue, repräsentative Glasfassade steht bereits. Das großzügige Foyer dahinter ist in seinen Grundzügen erkennbar. Teilweise wurde rund 30 Jahre alte Halle bis auf die Bodenplatte entkernt, der Ring mit Funktionsräumen um sie herum abgerissen. Das sei wirtschaftlicher, als alles nur umbauen und zu renovieren, sagte Meyer.

An der neuen Tribüne steht noch das Baustellengerüst. Sie wird laut Meyer künftig 330 Zuschauern Platz bieten, darunter auch Rollstuhlfahrern. Diese können künftig barrierefrei in die Halle gelangen. Das ist eine Erleichterung für die Handballer, die bisher schon behinderte Menschen zu ihren Spielen eingeladen hatten. Manfred Werner, Vorsitzender des TSV, lobte beim Rundgang durch den Rohbau die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. „Wir haben jedes Detail abgesprochen.“ Werner war denn auch nicht überrascht, dass Bürgermeister Schaub die ursprünglich geplante Errichtung eines Ballfangzauns zwischen Sportplatz und Sporthalle absagte. „In der jetzigen Lage müssen wir das Geld zusammenhalten“, sagte der Verwaltungschef.

Wunschtermin des TSV für die Eröffnung der Halle ist der 27. August.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.