CDU-Abgeordneter Viesehon

Wenn sechsspuriger Ausbau kommt: „A49-Lärmschutz wird verbessert“

Kassel/Baunatal. Sollte der sechsstreifige Ausbau der Autobahn 49 zwischen Kassel-Waldau und Baunatal-Süd kommen, dann werde auch der Lärmschutz für die Anwohner verbessert.

Das stellt der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Viesehon (Volkmarsen) in einer Pressemitteilung klar.

Der CDU-Abgeordnete reagiert damit auf eine Anmerkung von Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub (SPD), der den Lärmschutz für die drei an die Autobahn angrenzenden Baunataler Stadtteile bei einem Ausbau der A49 oberste Priorität einräumte. Entscheidend sei doch, ob die Erweiterung letztendlich als Neubau eingestuft werde und es damit automatisch Lärmschutz gebe, hatte Schaub angemerkt.

Kritik an Viesehohn

Thomas Viesehon

Bei einem solchen Vorhaben seien die Lärmschutzmaßnahmen laut Verkehrslärmschutzverordnung genauso hoch, wie bei einem Neubau, erläuterte jetzt Viesehon. „Die Situation für die Betroffenen wird sich im Vergleich zu heute dadurch sogar verbessern“, so der Abgeordnete und führt den derzeit laufenden A7-Ausbau bei Kassel als Beispiel an.

Schaub hatte zudem kritisiert, dass der CDU-Abgeordnete das Baunataler Rathaus nicht über die anstehende Höherstufung des A49-Ausbaus im Bundesverkehrswegeplan unterrichtet habe. „Es sei schon befremdlich, dass Viesehon die Stadt Baunatal nicht darüber informiert habe, sagte Schaub.

„Gerne erläutere ich dem Baunataler Bürgermeister meine Bemühungen zur regionalen Infrastrukturverbesserung auch in einem persönlichen Gespräch“, betont Viesehon in der Pressemitteilung. Bisher habe Schaub aber seine diesbezüglichen Gesprächsangebote leider nicht wahrgenommen.

Positive Signale der SPD

Dass der A49-Ausbau Planungsrecht im Bundesverkehrswegeplan bekommen soll, wird grundsätzlich von zahlreichen SPD-Politikern in der Region unterstützt. Das betonen SPD-Stadtteilpolitikern Joachim Bonn (Waldau), Petra Ullrich (Niederzwehren), Esther Kalveram (Forstfeld), Bärbel Bogdon (Oberzwehren) sowie die regionalen SPD-Abgeordneten Ulrike Gottschalck, Wolfgang Decker, Timon Gremmels, Uwe Frankenberger und Günter Rudolph in einer Pressemitteilung.

Nachdem das Projekt im ersten Referentenentwurf nur als eine Art Merkposten vorgesehen war, sei bei den Verhandlungen die Höherstufung in die Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ gelungen. Das Land könne nach dem Beschluss des Papiers umgehend mit den Planungen beginnen. Drei Prozent der Baukosten gewähre der Bund dem Land pauschal für diese Planungskosten.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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