In Kreiskommunen werden Gemeindevertretungen gewählt – In Fuldabrück auch Bürgermeisterwahl

Bürger haben am Sonntag die Wahl

Die Bürger haben die Wahl: Von 8 bis 18 Uhr sind am Sonntag die Wahllokale geöffnet. Archivfoto:  dapd

Kreis kassel. Bei der Kommunalwahl am Sonntag, 27. März, werden auch die Gemeindevertretungen neu gewählt. In Fuldabrück wird zusätzlich der Bürgermeister neu bestimmt. Hier eine Übersicht über die Wahl in den sieben Ost-Kommunen des Altkreises Kassel.

Fuldabrück

In Fuldabrück sind 7360 Bürger zur Gemeindewahl aufgerufen. Insgesamt 72 Kandidaten von CDU, SPD, FDP, Grünen und Linken bewerben sich um einen Sitz in der Gemeindevertretung. Wie in den anderen Gemeinden auch, besteht bis Sonntag, 15 Uhr, die Möglichkeit zur Briefwahl. 1198 Briefwahlunterlagen wurden bisher ausgegeben.

84 Wahlhelfer sorgen in den sieben Wahllokalen für einen reibungslosen Betrieb. Das Rathaus bleibt am Montag und eventuell auch Dienstag wegen Auszählung der großen Stimmzettel geschlossen, im Bürgerbüro wird es eine Notbesetzung geben.

Bei der Gemeindewahl 2006 kam die CDU auf 32,6 Prozent, die SPD auf 61,7 Prozent, die Grünen auf 1,7 Prozent und die Linken auf 3,0 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,5 Prozent.

In Fuldabrück wird am Sonntag auch der Bürgermeister gewählt. Einziger Kandidat ist Dieter Lengemann (SPD). Im Jahr 2005 hatte Lengemann 87,1 Prozent der Stimmen bekommen, die Wahlbeteiligung lag damals bei 44,0 Prozent. Sämtliche Wahlergebnisse werden am Sonntag ab 18 Uhr im Rathaus-Foyer in Dörnhagen präsentiert.

Helsa

In Helsa können bei der Gemeindewahl 4726 Bürger ihre Stimme abgeben. Insgesamt 57 Kandidaten treten für CDU, SPD und Grüne Liste Helsa (GLH) an. 428 Briefwahlunterlagen wurden bisher verschickt. Die Briefwahlunterlagen gibt es im Rathaus. 54 Wahlhelfer sind im Einsatz. Weil Gemeindemitarbeiter die großen Stimmzettel auszählen, bleibt das Rathaus am Montag geschlossen, ein Notdienst wird im Standesamt eingerichtet. Bei der letzten Kommunalwahl lag die Wahlbeteiligung bei 44,9 Prozent. Die SPD erreichte 56,3 Prozent, die CDU 34 Prozent, die GLH 9,6 Prozent.

Kaufungen

10 371 Kaufunger können als Wahlberechtigte an der Gemeindewahl teilnehmen. Als Parteien treten CDU, SPD, Grüne, Grüne Linke Liste Kaufungen (GLLK) und die Kaufunger Wählergemeinschaft (KWG) an. 1324 Bürger nutzten bisher die Möglichkeit der Briefwahl im Rathaus. 77 Wahlhelfer werden am Sonntag im Einsatz sein. Wegen der Auszählung der Stimmen ist das Rathaus am Montag geschlossen, die Außenstelle Niederkaufungen ist aber geöffnet. Im Bürgersaal werden am Sonntag ab 18 Uhr erste Ergebnisse bekannt gegeben. Bei den Kommunalwahlen 2006 lag die Wahlbeteiligung bei 45,3 Prozent, davon entfielen auf die CDU 29,2 Prozent, auf die SPD 49,4 Prozent, auf die FDP 3,4 Prozent und auf die GLLK 18 Prozent.

Lohfelden

Von den Lohfeldener Bürgern sind 10 550 wahlberechtigt. Zur Wahl treten CDU, SPD, FDP, Grüne und die Unabhängige Liste Lohfelden (U2L) an. 1157 Bürger nutzten bisher die Möglichkeit zur Briefwahl. Am Stadion 16 wurde ein neues Wahllokal eingerichtet. Bürger werden im Rathausfoyer am Sonntagabend über erste Hochrechnungen und am Montagnachmittag über die endgültigen Ergebnisse informiert. Das Rathaus ist wegen der Stimmauszählung am Montag und am Dienstag geschlossen.

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2006 lag in Lohfelden bei 47,3 Prozent. Die CDU bekam damals 25,7 Prozent, die SPD 66,2 Prozent, die Grünen 5,9 Prozent und die U2L 2,2 Prozent der Stimmen.

Nieste

Wahlberechtigt sind in Nieste 1466 Bürger. Nur die SPD reichte eine Wahlliste ein, die 22 Kandidaten treten laut Wahlgesetz als Einzelkandidaten an, eine Liste kann man nicht ankreuzen. 160 Briefwahlunterlagen wurden bereits ausgegeben. Es gibt nur ein Wahllokal, das von sieben Wahlhelfern betreut wird, fünf Wahlhelfer sind für die Briefwahl eingeteilt. Bürger können sich im Wahllokal ab 18 Uhr über erste Ergebnisse der Wahl informieren. Bei der Kommunalwahl 2006 kamen die CDU auf 20,3 Prozent und die SPD auf 79,7 Prozent der Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 56,3 Prozent.

Niestetal

In Niestetal sind 8615 Bürger wahlberechtigt. Zur Wahl treten CDU, SPD und Grüne an. 1177 Briefwahlunterlagen wurden verschickt. Über die Wahlergebnisse wird am Sonntag und Montag im Rathaus informiert. Wegen der Auszählung gibt es am Montag in der Verwaltung nur einen Notdienst. 56 Wahlhelfer tun in den Wahllokalen Dienst. 2006 lag die Wahlbeteiligung bei 48 Prozent. Die CDU erreichte 34,3 Prozent, die SPD kam auf 58,5 Prozent, die Grünen auf 7,2 Prozent.

Söhrewald

In Söhrewald sind diesmal 4071 Bürger wahlberechtigt. CDU, SPD, FDP und Grüne treten zur Wahl an. 413 Bürger haben bereits per Briefwahl ihre Stimme abgegeben. Am Wahlsonntag werden 54 Wahlhelfer aktiv sein. Das Rathaus ist von Montag bis Mittwoch wegen Auszählung der Stimmzettel geschlossen, ein Notdienst der Gemeinde ist telefonisch erreichbar. Die Wahlergebnisse werden im Internet einsehbar sein.

Bei der Kommunalwahl 2006 lag die Wahlbeteiligung bei 50,1 Prozent. Die CDU erreichte 20,8 Prozent, die SPD 69,2 Prozent, die FDP 4,2 Prozent, die Grünen kamen auf 5,8 Prozent. (hog/irh/rax)

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