Christine Saure ist neue Schulleiterin IGS Kaufungen: "Schule will gestaltet werden"

Freut sich auf eine neue Herausforderung: Christine Saure ist seit Anfang Mai Schulleiterin der IGS in Kaufungen. Foto:  Brück

Kaufungen/Fuldatal. Aus den großen Fenstern von Christine Saures Büro schaut man direkt auf den großen Schulhof und die freundlich gestalteten Gebäude mit den Klassenräumen.

Eine Aussicht, welche die 50-Jährige leicht ins Schwärmen über ihren neuen Arbeitsplatz kommen lässt: „Die Architektur folgt hier der Pädagogik und bietet den Schülern ein sehr gutes Lern- und den Lehrern ein sehr gutes Arbeitsumfeld.“ Seit Anfang Mai ist sie die neue Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule Kau-fungen (IGS) und freut sich über die bauliche Gestaltung ihres neuen Tätigkeitsfeldes. „Die Schule hier ist eine echte Teamschule und steht auf festen Füßen“, sagt Saure.

Nach ihrem Lehramtsstudium mit den Fächern Kunst und Deutsch in Kassel begann Saure 1994 ihr Referendariat an einem Gymnasium in ihrer Studienstadt. Im Jahr 2000 wechselte sie an die Gesamtschule Fuldatal, wo sie 2007 Schulleiterin wurde. Schon damals war sie vom Konzept der Integrierten Gesamtschule überzeugt: „Die Kinder werden bei dieser Schulform nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten optimal gefördert.“ Der Wechsel nach Kaufungen fiel Saure daher nicht schwer. Als Grund für die berufliche Veränderung nennt sie den Wunsch nach einer neuen Herausforderung. „Eine neue Schule bietet immer auch andere Perspektiven.“

Obwohl sie die Arbeits- und Lernbedingungen an der IGS Kaufungen bereits sehr gut findet, möchte sie die Schule gemeinsam mit Lehrern, Eltern und Schülern weiterentwickeln. „Schule will gestaltet werden, daher sollte eine Schulleiterin sich nicht als Verwalterin verstehen“, sagt Saure. Dass sie diesem Selbstverständnis mit Leidenschaft nachkommt, sieht man an ihren Plänen, die sich immer daran orientieren, die Schüler noch besser zu fördern und ihnen Spaß am Lernen zu vermitteln.

So möchte sie die Zeitstrukturen der Schule und die Rhythmisierung des Unterrichts verbessern. Das bedeutet zum Beispiel Pausen und Fächerkombinationen so zu gestalten, dass die Schüler einen optimalen Wechsel zwischen Anspannungs- und Entspannungsphasen haben. Auch beim Aufbau des Unterrichts möchte sie weiter darauf achten, dass die schwächeren Schüler Hilfe bekommen und die stärkeren Schüler gefordert werden. „Eine Schule darf eben nicht stehen bleiben. Sie lebt nur, wenn sie sich weiterentwickelt“, sagt Saure und schaut noch mal aus ihrem Fenster, bevor sie sich wieder an ihren Schreibtisch setzt.

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