Diskussion um Windräder: Städtische Werke weisen Kritik von FDP zurück

Dr. Michael Maxelon

Kassel. In der Diskussion über die Effizienz von Windkraftanlagen in der Region haben die Städtischen Werke Kassel klargestellt, dass die sieben Anlagen in der Söhre und am Sandershäuser Berg bei Niestetal schwarze Zahlen schreiben.

Die Ergebnisse in den vergangenen beiden Betriebsjahren seien besser ausgefallen als geplant, sagte Werke-Vorstandschef Dr. Michael Maxelon. Gerade wegen des guten Ergebnisses beteiligten sich Bürgerenergiegenossenschaften, Kommunen und andere Stadtwerke an den Anlagen.

Wie berichtet, betreiben die Werke seit gut zwei Jahren den Windpark Söhre / Niestetal. Ganz frisch am Netz sind fünf weitere Anlagen auf dem Rohrberg bei Helsa. Weitere Rotoren entstehen im Stiftswald bei Oberkaufungen.

Mit ihrer Stellungnahme reagieren die Städtischen Werke auf die Kritik des FDP-Fraktionschefs im Hessischen Landtag, Florian Rentsch. Er hatte nach einem Besuch im Stiftswald erklärt, wegen fehlender Speicherkapazitäten müsse aus Windenergie erzeugter Strom ins Ausland verschenkt werden.

Dies sei nicht der Fall, sagte der für den Ausbau der erneuerbaren Energien zuständige Werke-Vorstand Dr. Thorsten Ebert. In Kassel gebe es wegen des hohen Anteils der produzierenden Industrie genügend Abnehmer, auch für den Strom aus weiteren Windparks.

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