Abriss und Neubau in Espenau

Arbeiten an maroder Espe-Brücke beginnen am 13. April

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Wird abgerissen: Die alte Espe-Brücke wird durch einen Neubau ersetzt. Außerdem soll ein neuer Fuß- und Radweg, der durch die Espe-Aue Richtung Bahnhof Mönchehof führt, entstehen.

Espenau. Abriss und Neubau der alten und maroden Espe-Brücke in Espenau beginnen bald. Am Mittwoch, 13. April, starten die geplanten Arbeiten an dem bröckelnden Bauwerk über die Espe.

Das teilte Espenaus Bürgermeister Carsten Strzoda (parteilos) mit.

Demnach wird zunächst die Umleitungsstrecke eingerichtet und im Anschluss mit dem Abriss der alten Brücke begonnen. Ende Juni soll die neue Brücke dann fertig sein. Während der Bauzeit wird der Verkehr über eine Brücke zwischen Tennishalle und Tennisplatz geführt. Sie wird für diesen Zweck neu errichtet. Die Straße wird dann bis zum Multiplatz verlängert und dort wieder auf die Hohenkirchener Straße angeschlossen.

Ursprünglich war geplant gewesen, eine Behelfsbrücke direkt neben der Brückenbaustelle zu errichten. Der damit einhergehende Kostenaufwand hätte der Gemeinde aber langfristig nichts gebracht. Denn nach den Arbeiten hätte man die Behelfsbrücke wieder abbauen müssen.

Die jetzige Lösung sieht vor, die Ersatzbrücke und die Fahrbahn nach dem Ende der Bauarbeiten für Fußgänger und Radfahrer freizugeben. „Das ist eine erste Maßnahme zur Erschließung der Espe-Aue“, so Strzoda. Um dann Fußgängern und Radfahrern zur Naherholung in der Espe-Aue zu dienen, muss die Umleitungsstrecke am Ende nur etwas zurückgebaut werden. Die Gesamtkosten für Brückenerneuerung und Umleitung würden dadurch lediglich um knapp 12 000 Euro steigen, heißt es aus dem Rathaus.

Kein Umweg für Fußgänger 

Fußgänger müssen laut Strzoda während der Bauarbeiten keine Umwege in Kauf nehmen. Für sie wird in dieser Zeit in Richtung Bahnhof eine Behelfsbrücke an der dortigen Baustelle Hohenkirchener Straße vorbeiführen.

Die Espe-Brücke fiel vor Jahren der Gemeinde Espenau zu, als die Hohenkirchener Straße von einer Kreis- zu einer Gemeindestraße herabgestuft wurde. Insgesamt werden der Brückenneubau und die Umleitungsstrecke, die später als Fuß- und Radweg genutzt werden soll, rund 512.000 Euro kosten. Das sind knapp 52.000 Euro mehr als die Gemeinde in einer ersten Kalkulation veranschlagt hatte. „Dies hängt mit verschiedenen notwendigen Maßnahmen zusammen, die sich im weiteren Fortgang der Planungen ergeben haben, zum Beispiel Verlegung von Leerrohren für Kabel und die Verlegung von bestehenden Versorgungsleitungen“, so Bürgermeister Strzoda. Die Abwicklung dieser notwendigen Arbeiten innerhalb des Neubaus der Espe-Brücke sei für die Gemeinde Espenau die wirtschaftlichste und somit beste Lösung.

Die Hälfte der ursprünglich veranschlagten 460.000 Euro sollte als Zuschuss fließen. Da die Kosten gestiegen sind, sei ein Erhöhungsantrag der Fördersumme gestellt worden, sagt der Rathauschef. Ein Bescheid liege noch nicht vor.

Im Anschluss an den Brückenneubau soll die Fahrbahndecke der Goethestraße erneuert werden. Darüber hinaus soll eine Verkehrsinsel in Höhe des Parkplatzes Sporthalle sowie der Bordstein in bestimmten Bereichen abgesenkt werden, um ihn barrierefrei zu gestalten.

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