Tier mit 20 Schüssen getötet

Erschossener Bulle: Weitere Anzeige gegen Polizei erstattet

Espenau / Kassel. Mitte Dezember ist ein 900 Kilogramm schwerer Bulle ausgebrochen und wurde von Polizisten mit vielen Schüssen auf der B 83 getötet. Jetzt häufen sich die Anzeigen von mehreren Seiten.

Im Fall des von Polizisten auf der Bundesstraße 83 bei Espenau erschossenen Bullen hat nach Peta eine weitere Tierschutzorganisation Strafanzeige wegen Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz erstattet: Auch der Politische Arbeitskreis für Tierrechte in Europa (Pakt) wirft der Polizei vor, das Tier unnötig gequält zu haben, indem rund 20 Schüsse auf den Bullen abgefeuert wurden.

In einer Erklärung spricht Hans R. Gast von der Pakt-Außenstelle Kassel von einem „tierschutzwidrigen Mordsvergnügen“. Wie berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Kassel nach der Anzeige von Peta Ermittlungen gegen die Polizei aufgenommen. Ermittelt wird laut Dr. Götz Wied, Sprecher der Ermittlungsbehörde, zurzeit aber nicht gegen einzelne Beamte.

Das 900 Kilogramm schwere Tier war ausgebrochen und auf die B 83 gelaufen.

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