Keine Gefährdung

Espe in Mönchehof verunreinigt: Einsatz wegen milchig-trüber Flüssigkeit

Espenau. Eine Verunreinigung der Espe im Espenauer Ortsteil Mönchehof hat am Samstag zu einem mehrstündigen Feuerwehreinsatz geführt.

Spaziergänger hatten gegen 11 Uhr unweit der Tennisanlage an der Goetheanlage eine milchig-trübe Flüssigkeit in dem Bach bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Wie die Einsatzkräfte schnell klären konnten, war die unbekannte Substanz über einen Regenwasserkanal in den Bach geraten, berichtet Richard Pfläging, stellvertretender Gemeindebrandinspektor. Diesen Kanal habe man daraufhin dicht gemacht und dann versucht herauszufinden, woher die Verunreinigung kam. Dabei stellte sich heraus, dass im Ort am Vortag ein Hausdach neu beschichtet worden war. Offenbar sei die Beschichtung noch nicht richtig getrocknet gewesen und vom Regen in den Kanal gespült worden, sagt Pfläging.

Keine Gefährdung 

Der abgespülte Stoff sei nicht giftig, gelte aber als gewässergefährend. Daher rückte ein Saugwagen an, um das im Kanal aufgestaute verunreinigte Wasser abzupumpen und zu entsorgen. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit bestanden, versichert der stellvertretende Gemeindebrandinspektor. Die Untere Wasserbehörde war ebenfalls eingeschaltet.

Die Polizei will nun überprüfen, ob ein Fehlverhalten der Firma vorliegt, die an dem Dach gearbeitet hat. Die Ermittlungen werden vom Kommissariat für Umweltdelikte geführt.

Rubriklistenbild: © dpa

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