Gemeinde Espenau reißt marode Brücke ab: Neubau beginnt im April

Marode: Die Espe-Brücke in Espenau soll abgerissen werden. Die Gemeinde plant einen Neubau. Zudem soll ein neuer Fuß- und Radweg, der durch die Espe-Aue Richtung Bahnhof Mönchehof führt, entstehen. Fotos: Dilling

Espenau. Die Espe-Brücke in Espenau ist alt und marode. Nun soll sie abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

Vor Jahren ist die Hohenkirchener Straße von einer Kreis- zur Gemeindestraße herabgestuft worden. Damit erbte Espenau auch eine „Altlast“: Die Brücke über die Espe ist ziemlich alt und bröckelt immer mehr vor sich hin. Ab April will die Gemeinde das marode Bauwerk abreißen und eine neue Brücke bauen. Und als Zugabe soll es noch einen neuen Fuß- und Radweg geben, der durch die Espe-Aue Richtung Bahnhof Mönchehof führen wird, erster Schritt zu der von der Gemeinde geplanten Aufwertung des Grünzugs in Espenaus Neuer Mitte.

Rostig: Dem Geländer der Espe-Brücke ist sein Alter anzusehen. In den Neubau der Brücke will die Gemeinde Espenau 460 000 Euro investieren.

Insgesamt hat die Gemeinde 460 000 Euro für den Brückenneubau und die Umleitungsstrecke, die später als Fuß- und Radweg genutzt werden soll, veranschlagt. Die Hälfte der Summe soll als Zuschuss fließen. Dafür gibt es bereits eine vorläufige Förderzusage. Man werde zwischen den Tennisplätzen und der Tennishalle eine 4,50 Meter breite Straße bauen, die Espe dort auf einem Rohrprofil überqueren und dann auf eine bereits vorhandene Straße leiten, die dann in der Feldmark in Richtung Bahnhof Mönchehof, zum Multiplatz, schwenkt und dort wieder auf die Hohenkirchener Straße mündet, teilte Christian Steltmann, Abteilungsleiter der Gemeinde Espenau auf Anfrage mit.

Ursprünglich war geplant gewesen, eine Behelfsbrücke direkt neben der Brückenbaustelle zu errichten. Dieser Kostenaufwand hätte der Gemeinde aber langfristig nichts gebracht. Denn später hätte man die Behelfsbrücke wieder abbauen müssen.

Die jetzige Lösung hat den Charme, dass die Umleitungsstrecke am Ende nur etwas zurückgebaut werden muss, um dann Fußgängern und Radfahrern zur Naherholung in der Espe-Aue zu dienen. Im Endeffekt würden sich die gesamten Baukosten der Brückenerneuerung und Umleitung dadurch nur um 11 000 Euro erhöhen, heißt es aus dem Bauamt. Fußgänger können während der Bauphase der Brücke, die bis Juli dauern soll, weiterhin die gewohnte Route zum Bahnhof nehmen. Für sie wird es einen Steg mit Geländer direkt an der Baustelle geben.

Im Anschluss an den Brückenbau soll die Fahrbahndecke der Goethestraße erneuert und der Gehrenweg in der Espe-Aue als neuer Wirtschaftsweg ausgebaut werden.

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