Höhenunterschiede beim Ein- und Aussteigen sollen verringert werden

14 Haltestellen in allen Fuldabrücker Ortsteilen werden barrierefrei umgebaut

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In Aktion: Bernd Ruppert (links) und Dominic Wagner sind derzeit an der Dittershäuser Haltestelle Hauptstraße mit Rüttelplatte und Bagger im Einsatz.

Fuldabrück. Seit Anfang März mussten einige Fahrgäste öffentlicher Verkehrsmittel in Fuldabrück immer wieder an Ersatzhaltestellen auf den Bus warten.

An vielen Haltepunkten, wo sonst die Linie 17 hält, waren in den vergangenen Wochen Bagger und Rüttelmaschine im Einsatz.

14 der insgesamt 40 Bushaltestellen in den Ortsteilen Bergshausen, Dörnhagen, Denn- und Dittershausen werden derzeit von einer Kasseler Firma barrierefrei und behindertengerecht umgebaut. Während der Maßnahmen werden außerdem an einigen Standorten Fahrgastwartehäuschen errichtet oder ersetzt.

Dieter Lengemann

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 400 000 Euro, von denen 263 000 Euro aus Fördermitteln des Landes Hessen finanziert werden. „20 Haltestellen wurden bereits in den vergangenen sechs Jahren niederflurgerecht ausgebaut“, sagt Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD). Damit sind nach den Umbaumaßnahmen, die in wenigen Wochen zum Abschluss kommen sollen, drei Viertel der Haltestellen in Fuldabrück barrierefrei. Ziel des Projekts ist es, den Höhenunterschied beim Ein- und Aussteigen zu minimieren, sodass auch Rollstuhlfahrer, Mütter mit Kinderwagen und gehbehinderte Menschen mit Rollatoren ohne Hindernisse öffentliche Verkehrsmittel benutzen können.

„Der niederflurgerechte Ausbau wird durch den Einbau eines speziellen Bordsteins erreicht“, erklärt Dominic Wagner (Firma Riede), der gemeinsam mit Polier Thomas Jentsch und Bernd Ruppert vor vier Monaten mit den Arbeiten an der Haltestelle Röthestraße/Ostring in Bergshausen begonnen hat.

Bevor die neuen Bordsteine verlegt werden können, müssen natürlich die alten entfernt werden. Dies geschieht in diesen Tagen an der Haltestelle Hauptstraße in Dittershausen.

Elf Haltestellen - die meisten davon im Ortsteil Bergshausen - haben die drei Männer in den vergangenen Wochen bereits umgebaut. „Drei müssen wir noch“, sagt Thomas Jentsch. Die befinden sich alle in Denn- und Dittershausen, wo auch in wenigen Wochen die Arbeiten des Gesamtprojekts abgeschlossen sein sollen.

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