A44-Brücke bei Bergshausen: Klarheit über Standort noch dieses Jahr?

Nebulös: Die Frage, wo die neue Bergshäuser Brücke errichtet werden soll, wird seit Jahren diskutiert. Übrig geblieben sind zwei Varianten. Eine sieht den Neubau am alten Standort vor. Foto: Koch

Fuldabrück/Kassel. Eine Entscheidung darüber, wo der Neubau der Bergshäuser Brücke der Autobahn 44 entstehen wird, könnte noch in diesem Jahr fallen. Zu dieser Einschätzung kommen jedenfalls der Fuldabrücker Bürgermeister Dieter Lengemann, die Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalck und der Landtagsabgeordnete Timon Gremmels (alle SPD) nach einem Gespräch in Berlin.

In der Unterredung habe Norbert Barthle (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), angekündigt, dass bis Ende 2016 eine Vorzugsvariante vorgestellt werden soll.

Barthle habe mitgeteilt, dass es in dieser Frage gegenwärtig eine enge Abstimmung mit Hessen Mobil gebe.

Die Straßenbaubehörde des Landes plant im Auftrag des Bundes den Brückenneubau. Notwendig wird dieser, weil der 55 Meter hohe Übergang über die Fulda zwischen dem Autobahnkreuz Kassel-West und dem Dreieck Kassel-Süd baulich in einem desolaten Zustand ist. Seit Jahren wird die Stahlkonstruktion immer wieder provisorisch instand gesetzt, zeitweise waren Fahrspuren gesperrt. Vor allem der zunehmende Lkw-Verkehr und das immer höhere Gewicht der Nutzfahrzeuge setzen der Brücke zu.

Bei der Entscheidung über den Standort geht es nach HNA-Informationen noch um zwei mögliche Varianten: Bei der einen handelt es sich um einen Neubau an gleicher Stelle. Gegen diese Variante laufen aber die vom Lärm der Autobahn geplagten Anwohner in Bergshausen Sturm. Sie plädieren nachdrücklich für die zweite Variante. Diese sieht vor, dass der Brückenneubau nach Süden in Richtung Dennhausen/Dittershausen verschoben wird. Dann müsste die A 44 südlich des Autobahndreiecks Kassel-Süd an die Autobahn 7 angebunden werden. Die zweite Variante gilt als die teuere von beiden.

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