Bürgermeister: Kein Streit um Schandfleck

Ruinengrundstück in Dörnhagen soll bebaut werden

Schandfleck in Dörnhagen: „Es gibt positive Signale, dass auf dem Grundstück ein Wohnhaus entsteht“, sagte der Bürgermeister Dieter Lengemann.

Fuldabrück. Der Fuldabrücker Bürgermeister Dieter Lengemann (SPD) hat die HNA-Darstellung zurückgewiesen, es gebe einen Parteienstreit um den Schandfleck des früheren Backhauses Ranft in Dörnhagen.

„Es gibt überhaupt keinen Dissenz, wir sind uns alle einig", sagte Lengemann am Mittwoch der HNA.

Dieter Lengemann

Inzwischen habe sich der Haupt- und Finanzaussschuss der Gemeindevertretung in einer nicht öffentlichen Sitzung mit dem Thema beschäftigt. Dabei sei ein einstimmiger Beschluss ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen gefasst worden. „Es gibt positive Signale, dass auf dem Grundstück ein Wohnhaus entsteht“, sagte der Bürgermeister. Die Gemeinde wolle den Eigentümer „bei der Realisierung des Mietwohnungsbaus unterstützen“.

Er stehe in ständigem Kontakt mit dem Grundstückseigner. Der habe ihm jüngst versichert: „Herr Lengemann, es sieht gut aus.“

Das frühere Backhaus Ranft an der Melsunger Straße in Dörnhagen stand zehn Jahre leer, bevor es im Juni 2010 bei einem Feuer zerstört wurde. Die Brandruine wurde teilweise abgerissen. Der jetzige Eigentümer aus Kassel hatte das Grundstück samt Gebäude ersteigert, um es zu sanieren und zu verkaufen. Der Brand machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Seit nunmehr fünf Jahren bemüht sich die Gemeinde, den Schandfleck im Ortszentrum zu beseitigen.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.