Wilhelm Müller mit 75 Jahren gestorben

Wilhelm Müller Archivfoto: Fischer

Fuldabrück. Der langjährige frühere Bürgermeister von Fuldabrück, Wilhelm Müller, ist tot. Er ist am Samstag im Alter von 75 Jahren gestorben.

Amtsnachfolger Dieter Lengemann (SPD) würdigte seinen Parteigenossen Müller als Realpolitiker, der 23 Jahre lang die Geschicke der Gemeinde geführt habe. Müller habe sich durch Bodenständigkeit und den Sinn für das Machbare ausgezeichnet. „Er war eine liebenswerte Person, mit der man gut zusammenarbeiten konnte“, sagte Lengemann.

Müller, der 2006 zum Ehrenbürgermeister ernannt wurde, hat in seinen vier Amtsperioden als Verwaltungschef wichtige Projekte angeschoben und umgesetzt.

So wurde das Fuldabrücker Rathaus in Dörnhagen gebaut. Das Güterverkehrszentrum GVZ Kassel wurde als interkommunales Gewerbegebiet aus der Taufe gehoben und sorgt seither auch in Fuldabrück für Steuereinnahmen.

Weitere Projekte waren der Ausbau des Radwegs R 1 an der Fulda, der Bau einer Brücke für Radfahrer und Fußgänger bei Bergshausen, die Fuldaaue Bergshausen, das Gewerbegebiet Bergshausen (Finke etc.) sowie die Baugebiete Goldene Aue und Hasenwinkel.

Wilhelm Müller stammt aus Rhoden (Kreis Waldeck-Frankenberg). Er arbeitete zunächst bei der Deutschen Bundespost, später als Beamter bei der Stadt Bad Arolsen. Am 3. Mail 1982 trat er sein Amt als Bürgermeister der Gemeinde Fuldabrück an, Ende Mai 2005 schied er mit 65 Jahren aus.

Wilhelm Müller hinterlässt seine Ehefrau, zwei Söhne und eine Tochter sowie drei Enkelkinder.

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