Fuldabrücker wollen füreinander da sein

Achim Wiederrecht Foto: Büntig

Fuldabrück. Wenn einer etwas kann, was ein anderer nicht beherrscht, tut man sich am besten zusammen. In Fuldabrück soll es bald ein Netzwerk zur Nachbarschaftshilfe geben.

Speziell ältere und allein stehende Menschen kommen immer wieder in Situationen, für die sie Hilfe benötigen, oft sind es nur wenige Handgriffe, die dem Helfer kaum Zeit kosten. Auf der anderen Seite gibt es viele Menschen, die andere an ihren Fähigkeiten teilhaben lassen möchten und Interesse an ehrenamtlicher Arbeit haben.

Beiden Seiten zusammenzuführen, darum geht es bei dem Projekt Nachbarschaftshilfe Fuldabrück. Geplant wird der Aufbau des Netzwerks vom Fuldabrücker Achim Wiederrecht, Engagement-Lotse des Landes Hessen. Heute Abend findet das erste Treffen statt - ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Dörnhagen.

„Die Möglichkeiten sind ebenso vielseitig wie die Einzelpersonen, die sich an dem ehrenamtlichen Projekt beteiligen“, erklärt Wiederrecht. Von der Hilfe beim Einkaufen, kleine technische Hilfeleistungen zu Hause, Blumen gießen bei Abwesenheit bis zu Besuchs- und Begleitdiensten.

Ganz wichtig ist dem Initiator dabei, dass alles auf freiwilliger Basis, ohne Verpflichtungen oder finanziellen Aufwand, geschieht.

„Die Lebensqualität kann durch solche Kontakte auf beiden Seiten verbessert werden“, hofft Wiederrecht und betont, dass die Nachbarschaftshilfe nicht in Konkurrenz, sondern vielmehr in sinnvoller Ergänzung zu bestehenden kommerziellen, sozialen und kirchlichen Aktivitäten steht.

Diese Initiative sei jedoch nur dann möglich, wenn sich sowohl Hilfesuchende als auch Helfer bereit erklären, daran teilzunehmen und ihren Bedarf bzw. das Angebot bekannt machen.

Von Sabine Büntig

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