Nach Blindgängersuche wird nun auf der B3 gebaut

Blick auf die Baustelle an der B 3 zwischen den Fuldataler Ortsteilen Simmershausen und Wilhelmshausen: Haftkleber wird aufgetragen, mit dem später der Asphalt befestigt wird. Foto: Bülau

Fuldatal. Zwar Monate später als eigentlich geplant, laufen die Arbeiten auf der Bundesstraße 3 zwischen den Fuldataler Ortsteilen Simmershausen und Wilhelmshausen mittlerweile.

Ursprünglich sollte die Fahrbahn auf dieser Strecke schon im vergangenen Jahr erneuert werden.

Weil bei der routinemäßigen Abfrage beim Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen aber herauskam, dass sich der Streckenabschnitt in einem Bombenabwurfgebiet aus dem Zweiten Weltkrieg befindet, musste die Strecke gescannt werden. Dabei wurden 500 Verdachtspunkte entdeckt, die vor der Sanierung überprüft werden mussten. Seit dem 4. April konnte jetzt aber der erste von drei Teilabschnitten in Angriff genommen werden. Laut Gerd Bohne, Sprecher von Hessen Mobil, laufen die Arbeiten an der Fahrbahndecke nach Plan und sollen wie vorgesehen am 2. Mai abgeschlossen sein.

„Die Fahrbahn zwischen Simmershausen und der Zufahrt zum Parkplatz der Reinhardswaldschule wird abgefräst und wieder aufgebaut“, sagt Bohne. Dafür ist der Verkehr wechselnd halbseitig gesperrt und wird durch Ampeln geregelt. Ab dem 2. Mai sollen dann maximal noch Restarbeiten erledigt und Leitpfosten gesetzt werden.

Ebenfalls planmäßig soll dann der zweite Teilabschnitt am 2. Mai beginnen, der am 24. Juni abgeschlossen werden soll, sagt Bohne. Dabei wird die Fahrbahnbefestigung zwischen dem Parkplatz Reinhardswaldschule und Wahnhausen auf einer Strecke von drei Kilometern erneuert.

Dafür sei eine Einbahnstraßenregelung notwendig, erklärt Bohne. Der Verkehr in Richtung Hann. Münden verlaufe wie gehabt. Aus Hann. Münden in Richtung Kassel müssen Autofahrer eine Umleitung von Wilhelmshausen über Holzhausen nach Simmershausen einplanen.

Der Lkw-Verkehr wird in dieser Zeit ab Hann. Münden über die B 496 zur A-7-Anschlussstelle Hann. Münden-Lutterberg und von da auf der A 7 bis zur Anschlussstelle Kassel-Nord umgeleitet.

Nach den ersten beiden Teilabschnitten ist laut Hessen Mobil eine Pause bis zum 14. August erforderlich, weil von der niedersächsischen Straßenbaubehörde Hangsicherungsarbeiten an der Lkw-Umleitungsstrecke ausgeführt werden. Anschließend beginnt der letzte Abschnitt.

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