Ausbau noch 2016

Gehren- und Bruchfeldweg in Espenau werden für 209.000 Euro ausgebaut

Wichtig für Mönchehofs Infrastruktur: der Gehrenweg führt direkt am Bahnhof vorbei. Rechts ist die Parkbox zu sehen, in denen Radler ihre Drahtesel abstellen. Der Gehrenweg wird auf 900, der Bruchfeldweg auf 730 Metern ausgebaut.

Espenau. Als die beiden Hauptwirtschaftswege in Mönchehof, der Bruchfeld- und der Gehrenweg, gebaut wurden, waren die Abmessungen eines Traktors noch bescheiden. Doch inzwischen haben die Landwirte aufgerüstet.

Die neuen, viel schwereren Boliden, die über die Feldwege rollen, setzen den Pisten zu.

Daher will die Gemeinde Espenau noch dieses Jahr die beiden Wege für insgesamt 209.000 Euro erneuern. Sie werden auch wohl etwas breiter, weil Banketten eingebaut werden sollen. Die Kosten für die Gemeinde halten sich dank eines Zuschusses von fast zwei Dritteln in Grenzen.

Bei den Feldwegen gebe es einen Sanierungsstau, sagte Frank Mause, Leiter des Amts für Bodenmanagement in Korbach. Deshalb kämen die Gemeinden beim Förderprogramm zuerst zum Zuge, die die besten Argumente für die Sanierung hätten. Bürgermeister Carsten Strzoda konnte in dieser Hinsicht gleich dreifach punkten. Die beiden Wege erschließen nicht nur die landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen zwischen der B 83 im Norden sowie der Kreisstraße 35 (Kirchweg) im Süden Mönchehofs. Auf ihnen wird auch gern geradelt.

Der Gehrenweg ist weiterhin eine wichtige Route für Radler, die ihren Drahtesel am Bahnhof Mönchehof in der Parkbox abstellen, um mit der Bahn weiterzufahren. „Außerdem erschließt der Gehrenweg die Espe-Aue“, sagt Strzoda. Dieses Erholungsgebiet in Espenaus Neuer Mitte will die Gemeinde weiter aufwerten.

Die einspurigen Wege erhalten nicht nur eine neue Asphaltdecke - auch dort, wo bisher ein Schotterbelag war -, sondern auch einen befestigten Randstreifen, damit die breiten Traktoren die Ränder des Asphalts nicht abfahren. In der Vergangenheit habe das dazu geführt, dass an beschädigten Stellen Wasser unter die Fahrbahn lief und im Winter der Asphalt auffror.

Land beteiligt sich

Das Land steuert gut 30.000 Euro, der Bund rund 46.000 Euro und die Europäische Union mehr als 55.000 Euro zu dem Projekt bei. Mause überbrachte den Förderbescheid.

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