Weiterer Termin für Prozess offen – Gericht wartet auf neues Gutachten

Frontalzusammenstoß bei Kaufungen: War Aufprall ungebremst?

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Hier hatte es gekracht: Bei einem Unfall vor einem Jahr an der B 7-Abfahrt nach Kaufungen wurden zwei Brüder schwer verletzt.

Kaufungen / Kassel. Im Strafprozess um einen Frontalzusammenstoß auf der B  7 bei Oberkaufungen im Oktober 2012 liegt dem Kasseler Amtsgericht das angeforderte technische Gutachten noch immer nicht vor.

Es werde aber in den nächsten zwei bis drei Wochen erwartet, teilte der Pressesprecher des Gerichts, Richter Matthias Grund, auf Anfrage mit.

Bei dem Unfall waren zwei Brüder aus Kaufungen schwer verletzt worden. Ein Mann aus Eschwege ist deshalb der fahrlässigen Körperverletzung sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, grob verkehrswidrig eine durchgezogene weiße Linie überfahren zu haben, bevor sein Wagen auf die Abbiegespur des Gegenverkehrs geriet und mit dem Fahrzeug der beiden Kaufunger kollidierte.

Das Amtsgericht hatte am 8. Mai in der Sache verhandelt, den Prozess dann aber ausgesetzt und das Gutachten angefordert. Geklärt werden soll, ob der Wagen des Eschwegers gebremst oder ungebremst mit dem anderen Wagen zusammenstieß. Je nach Ergebnis soll noch ein medizinischer Gutachter hinzugezogen werden.

Keine Erinnerung

Der Angeklagte hatte im Mai angegeben, er könne sich nicht mehr erinnern, wie es zu dem Zusammenstoß kam.

Ein Termin für die Fortsetzung des Prozesses werde festgelegt, wenn das technische Gutachten vorliege, sagte der Pressesprecher Matthias Grund. (kaj)

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