Haupteingang der Schauenburghalle bleibt dicht

Hochbetrieb in der Schauenburghalle: Das Neujahrsturnier des TTC Elgershausen lockte viele Aktive und auch Zuschauer an. Dennoch blieb der Haupteingang der Halle (kleines Bild) verschlossen, was die Veranstalter mächtig ärgerte. Fotos: T. Hartung

Schauenburg. Die abgeschlossene Tür des Haupteingangs der Schauenburghalle in Hoof sorgte beim Neujahrsturnier des Tischtennis-Club Elgershausen (TTC) für große Verärgerung.

Es sei für eine Gemeinde nicht repräsentativ, wenn Zuschauer und Spieler, von denen viele auswärtig waren, eine kleine Tür am Nebeneingang benutzen müssten, um in die Halle zu gelangen, sagt Guido Oliv, Vorsitzender des TTC. „Als am Donnerstag vor dem Turnier der Hausmeister in der Halle vorbeischaute, bat ich ihn, die Haupttür aufzuschließen“, erklärt er. „Dieser weigerte sich jedoch und verwies auf die von uns unterschriebene Nutzungsordnung.“

Am Freitag, an dem das Turnier startete, legte Oliv seine Beweggründe Schauenburgs Bürgermeisterin Ursula Gimmler telefonisch dar und bat, die Haupttür, die eigentlich für den Einlass in den Bürgersaal vorgesehen ist, an diesem Turnierwochenende ausnahmsweise zu öffnen. Gimmler blieb hart und die Tür des Haupteingangs verschlossen. „Bei reinen Sportveranstaltungen, bei denen der jeweilige Verein nur die Halle gemietet hat, wird nur der Sportlereingang seitlich der Halle geöffnet“, erklärt Ursula Gimmler auf Nachfrage der HNA. Dieser sei als Eingang für die Halle vorgesehen. Die Haupttür sei mit der Nutzung des Bürgersaals gekoppelt.

Manchmal käme es schon vor, dass Halle und Bürgersaal am selben Wochenende an verschiedene Parteien vermietet seien. „Die Mieter des Bürgersaals nutzen oft das Foyer, um ein Buffet aufzubauen“, erklärt die Rathauschefin. Da sei es nicht schön, wenn Sportler und Zuschauer durch das fremde Buffet liefen. Also hat jede Räumlichkeit ihren eigenen Eingang.

Das sei prinzipiell seit der Umstellung der Miet- und Kostenordnung so, sagt die Rathauschefin und erklärt, dass man keine Ausnahme machen könne. „Auch dann nicht, wenn der Bürgersaal frei ist, da sich sonst vielleicht andere Mieter benachteiligt fühlen“, erklärt sie.

Viele Vereine wollten den Bürgersaal nicht nutzen, weil die Anmietung beider Räumlichkeiten viel teurer sei, weiß Gimmler. Guido Oliv wünscht sich nun eine Verbesserung der Nutzungsordnung und hat dies auch schon der Rathauschefin vorgetragen. Ursula Gimmler sagte zu, das Problem in der nächsten Gemeindevertretersitzung noch einmal näher zu erörtern.

Von Tina Hartung

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