Erst drei von fünf Rotoren am Netz

Bauarbeiten stocken: Wind ist zu stark für Windräder

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Geduldprobe: Im Vordergrund ist eines der beiden Windräder zu sehen, die noch immer nicht fertig ist. Foto: Ketteritzsch

Helsa / Hessisch Lichtenau.  Der starke Wind am Rohrberg bei Helsa sorgt zurzeit für Stillstand bei den Bauarbeiten. Von fünf Rotoren sind erst drei am Netz.

Das Aufbauteam stehe trotz der seit Wochen ungünstigen Witterung Gewehr bei Fuß, um bei einer Besserung der Verhältnisse sofort loslegen zu können. Zwei Kräne stehen auf dem zu Hessisch Lichtenau gehörenden Rohrberg parat, um die Rotorblätter - jede der Anlagen verfügt über drei Flügel - in rund 150 Meter Höhe an der Nabe anzubringen. Für die Spezialisten der Firma Enercon, die parallel auch im Stiftswald arbeiten, wird der Aufbau auf dem 535 Meter hohen Rohrberg immer mehr zur Geduldsprobe: Das erste Windrad stand bereits Mitte September, eigentlich sollte der Windpark Rohrberg bereits seit Ende 2015 komplett in Betrieb sein.

Dass dies nicht der Fall war, wirkt sich laut Pijanka negativ auf die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz aus. Die Einbußen hielten sich, bezogen auf den Förderzeitraum von 20 Jahren, allerdings in Grenzen. 

Von den fünf jeweils 206 Meter hohen und rund fünf Millionen Euro teuren Anlagen sind nach Auskunft von Werke-Sprecher Ingo Pijanka inzwischen drei fertig und speisen alternativ erzeugte Energie ins Netz ein. Doch die beiden anderen Anlagen bieten weithin sichtbar noch ein eher trauriges Bild. „Das eine Windrad hat nur einen Flügel, das zweite hat noch keinen Flügel“, so Pijanka. 

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